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Regionalligateam: Unglückliche Niederlage im Bezirksderby

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Regionalligateam: Unglückliche Niederlage im Bezirksderby

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Eine halbe Stunde vor Spielbeginn öffnete der Himmel über dem Sportforum in Hohenschönhausen noch einmal seine Pforten und wässerte den Rasen für das erste Lichtenberger Bezirksderby in diesem Stadion. Pünktlich zum Anpfiff dann aber gute Bedingungen, zumindest was das Wetter anbetraf. Für Lichtenberg 47 galt das leider nur bedingt. Mit Kapitän Hollwitz, Reiniger, Grüneberg, Graf, Einsiedel, um nur einige zu nennen, fehlt Trainer Uwe Lehmann verletzungsbedingt noch immer eine fast komplette Elf. Wer aber dachte das sich die Gäste beim klaren Favoriten wie das Kaninchen vor der Schlange präsentieren würden, sah sich schnell getäuscht. Das Trainerteam um Uwe Lehmann nahm einige personelle Änderungen vor und stellte auch taktisch um. Der BFC zeigte sich davon anfänglich überrascht, was der Trainer Christian Benbennek in der Pressekonferenz nach dem Spiel auch zugab.

Das Spiel begann dann auch sehr turbulent und in der 3. Minute durfte das erste Mal gejubelt werden, und das von den Gästen. Dynamo-Keeper Stajila konnte den Ball nur klatschen lassen, dieser fiel 47-Angreifer Marcel Bremer direkt vor die Füße und der konnte ins leere Tor einschieben. Doch dem Auftakt nach Maß folgte nur 7 Minuten später der Dämpfer. Es gab einen berechtigten Elfmeter für den BFC, den Christian Beck in der 10. Minute sicher zum Ausgleich verwandeln konnte. Es sollte die einzige Szene für den bulligen Mittelstürmer bleiben, denn ansonsten wurde er auch dank einer bärenstarken Defensivleistung der beiden Innenverteidiger Kevin Owczarek und Paul Krüger komplett aus dem Spiel genommen. Es blieb weiterhin ein mutiger und fußballerisch sehr starker Auftritt der Gäste. Der BFC fand spielerisch keine Lösung, auch weil Jonas Schmidt als Stabilisator vor der Abwehr den 47ern ebenso gut tat, wie die beiden offensiv agierenden 8er Nils Fiegen und Tarik Gözüsirin. Zudem waren beide Außenbahnen mit den Pärchen Hofmann/Ihbe und Ohlow/Bremer sehr agil und viel unterwegs. Physisch beide Mannschaften auf Augenhöhe und auch das Chancenverhältnis war ausgeglichen. Vielleicht hatte 47 sogar die etwas klareren Tormöglichkeiten. Als alles nach einem leistungsgerechten Remis aussah und die letzte Spielminute anbrach, kam der BFC noch einmal gefährlich in die Hälfte der 47er und schlug eine perfekte Flanke in den 16er, wo Alexander Siebeck energisch einlief und mit einem wuchtigen Kopfball zum umjubelten 2:1 Siegtreffer mitten ins Herz aller 47er traf. Es gab zwar noch einmal Anstoß, doch kurze Zeit später pfiff Schiedsrichter Denis Waegert ein letztes Mal an diesem Abend und brachte den Großteil der 1521 Zuschauer in Feierstimmung. Die mitgereisten Gästefans haben ihre Mannschaft in die Kurve geholt, völlig zurecht lautstark gefeiert und die etwas hängenden Köpfe schnell wieder aufgerichtet. Lichtenberg 47 kann sehr stolz sein, beim großen Favoriten eine bravouröse Leistung und einen großen Kampf gezeigt zu haben. Auch bei den BFC-Anhängern, die sich nach dem Schlusspfiff sehr respektvoll zeigten, war die Anerkennung für die Leistung der 47er deutlich spürbar. Es bleibt kaum Zeit zum durchschnaufen, denn am kommenden Dienstag geht es im Poststadion mit dem Spiel gegen Optik Rathenow und der Jagd nach wichtigen Punkten weiter.

#WIRFÜR47

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