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Regionalligateam: Nachbericht Lichtenberg 47 – Germania Halberstadt

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Regionalligateam: Nachbericht Lichtenberg 47 – Germania Halberstadt

DSC06929John Adekunleicon fotoMike Menzel

Es sind diese Spiele, von denen mal als Fußballer immer mal wieder träumt. Selten bis nie kann die Realität später mit dem Traum mithalten und wenn doch, dann muss etwas Besonderes passiert sein. Dann muss einem alles gelungen sein – zumindest fast.

„Das war nix“, sagte Efraim Gakpeto mit einer Mischung aus Kopfschütteln und Schmunzeln, angesprochen auf die Szene in der 40. Minute. Im Spiel gegen Halberstadt hatte er den gegnerischen Torhüter schon umkurvt, hatte – aus allerdings größerer Entfernung – nur noch das leere Tor vor sich und schob den Ball vorbei. Es wäre das kurz vor der Halbzeit das 3:0 und wohl schon die Vorentscheidung gewesen.

Dass „Efi“ über diese Szene tatsächlich schmunzeln konnte, lag am Spielverlauf, der sich bis zu der beschriebenen Szene ereignet hatte. In seinem ersten Regionalliga-Spiel überhaupt hatte unser Neuzugang von Oberligist SC Staaken brilliert, eine enorme Laufleistung an den Tag gelegt und seine ersten beiden Pflichtspiel-Tore für unsere 47er erzielt.

Zweimal war er zur Stelle (7., 35.). Zuerst per Kopf nach einem Eckball, dann mit einem Volley-Aufsetzer in bester Torjäger-Manier. „Dass es so schön wird, hätte ich mir nicht vorstellen können. Wichtig ist aber, dass wir die drei Punkte geholt haben“, lobte „Efi“ die Mannschaftsleistung, die an diesem Abend herausragend war.

„Die Jungs haben sich zerrissen und in alles reingehauen“, war Trainer Murat Tik nach Abpfiff voll des Lobes. Auch für unseren neuen Coach war es das Regionalliga-Debüt, das in der zweiten Halbzeit noch einmal hochspannend wurde. Als die Gäste aus Halberstadt verdient den 1:2-Anschlusstreffer erzielt hatten, gerieten die 47er kurzzeitig unter Druck. „Ich bin froh, dass wir am Ende noch die Kurve bekommen haben“, atmete Tik nach dem Schlusspfiff des souverän leitenden Schiedsrichters Christian Allwardt auf.

Obwohl in allen Mannschaftsteilen Spieler verletzt fehlten, zeigte die Elf auf dem Platz, was Einsatz und Leidenschaft ausmachen können. Und genau mit dieser Intensität muss es weitergehen. „Wir bleiben ganz demütig und wollen einfach Punkt um Punkt für den Klassenerhalt sammeln“, blieb „Efi“ trotz aller Euphorie bescheiden.

Am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) gastiert unsere Mannschaft beim starken Aufsteiger Rot-Weiß Erfurt. „Darauf bereiten wir uns jetzt vor und schauen dann, was dort für uns möglich ist“, blickt Murat Tik der Partie im Steigerwaldstadion entspannt entgegen.

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