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Regionalligateam: Nachbericht Lichtenberg 47 – Energie Cottbus

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Regionalligateam: Nachbericht Lichtenberg 47 – Energie Cottbus

SV_47_21_08_22_9981Paul Krüger und Justin Weber nach dem Spiel gegen den FC Energieicon fotoAnne

Ein allerletzter Freistoß von Cottbus-Kapitän Axel Borgmann segelte noch über das Lichtenberger Tor, dann war es geschafft. Wer vor dem Spiel prophezeit hätte, dass unsere Mannschaft gegen Energie Cottbus einen Punkt holen würde, wäre sicherlich von vielen Beobachtern der Regionalliga Nordost nur müde belächelt worden.

Zu unterschiedlich war der Trend der Vorwoche, als die 47er beim starken Aufsteiger Rot-Weiß Erfurt mit 0:5 unter die Räder gekommen waren, Cottbus den FSV Luckenwalde souverän und hochverdient mit 3:0 bezwungen hatte. Dass im Fußball so einfach nicht zu rechnen ist, bewies unsere Mannschaft nun mit einer absoluten Willensleistung.

„Ich bin richtig stolz auf die Jungs. Wir haben uns in alles geworfen, was Cottbus aufgeboten hat und bis zum Schluss daran geglaubt, etwas mitnehmen zu können“, freute sich Trainer Murat Tik nach Abpfiff. Über 1500 Zuschauer in der HOWOGE-Arnea „Hans Zoschke“ hatten in der Schlussphase sogar gesehen, wie für unser Team plötzlich ein Sieg greifbar war. Christian Gawe traf mit seinem fulminanten Linksschuss nur die Latte (77.). Angesichts klarer Feldvorteile der Gäste wären drei Punkte aber ziemlich schmeichelhaft gewesen. Sah auch unser Trainer so: „In der ein oder anderen Situation hatten wir selbst auch das nötige Glück. Wir sollten die Kirche im Dorf lassen, mit einem Punkt bin ich hochzufrieden!“

Ganz anders war die Gemütslage bei Gästetrainer Claus-Dieter Wollitz. Mit der Leistung seiner Elf konnte er nicht zufrieden sein. Dreimal wechselte er schon zur Pause, wollte dem Energie-Spiel dadurch neuen Schwung verleihen. Besser wurde es nur bedingt. „Wir hatten keine schnellen Balleroberungen, das ist momentan unser Hauptproblem. Viele Spieler haben nicht die nötige Spielfitness und -frische“, monierte er. Unserem Team gratulierte er dagegen zu einer „leidenschaftlichen Leistung“.

Diese ist auch angesichts zahlreicher Ausfälle nicht hoch genug zu bewerten. Seit Saisonbeginn verfolgt uns das Verletzungspech, diesmal fiel u.a. Kapitän David Hollwitz aus. Auch Kevin Owczarek oder Philipp Grüneberg und Hannes Graf, die in dieser Saison noch keine Pflichtspiel-Minute absolvieren konnten, fehlten im Spieltags-Kader. Statt mit den Ausfällen zu hadern, warfen sich unsere Jungs in jeden Ball, hielten den Favoriten so in Schach.

Nach zwei deutlichen Niederlagen in der Vorsaison (0:4, 1:4) konnten sich die 47er diesmal gegen Cottbus behaupten. Allzu lange Gedanken daran verschwenden können wir aber leider nicht. Schon am nächsten Sonntag (Anstoß: 13 Uhr) steht die nächste große Herausforderung mit dem Auswärtsspiel bei Chemie Leipzig an.

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