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Regionalligateam: Interview mit Richard Ohlow

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Regionalligateam: Interview mit Richard Ohlow

DSC08006Richard Ohlow im Zweikampf gegen Hilalsporicon fotoMike Menzel

Seit mittlerweile sieben Jahren ist Richard Ohlow bei unseren 47ern eine feste Größe auf der linken Außenbahn. Vor dem Spiel gegen Altglienicke (Samstag, 13 Uhr, HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“) nahm er sich Zeit für ein kurzes Interview.

Hallo, Richie. Wie bewertest Du den Saisonauftakt in der Regionalliga mit bislang vier Punkten aus vier Spielen?

Mit der Ausbeute können wir ganz zufrieden sein. Wenn wir diesen Schnitt über die Saison halten und am Ende so viele Punkte wie Spiele haben, wäre das in Ordnung. Jede einzelne Partie muss man aber differenziert betrachten.

Nämlich?

Gegen Halberstadt im ersten Spiel war die Mannschaft sehr effizient. In Erfurt haben wir dagegen fast ohne Gegenwehr gespielt. So dürfen wir einfach nicht auftreten. Ohne Laufbereitschaft, Einsatz und Leidenschaft können wir in der Regionalliga gegen keinen Gegner bestehen. Eine Woche später haben wir es gegen Cottbus dann viel besser und dem Gegner bis zur letzten Minute schwer gemacht.

Und die Niederlage zuletzt bei Chemie Leipzig?

Das Spiel hätten wir nicht verlieren müssen. Wir haben die erste Halbzeit ein wenig verschenkt. Nach der Pause haben wir dann mit mehr Mut und Vertrauen in die eigenen Aktionen gespielt. Da hat man nicht nur wegen der beiden späten Tore gesehen, was möglich gewesen wäre.

Wie schätzt Du unsere Mannschaft im Vergleich zur Vorsaison denn ein?

Wir haben sicher viel Qualität dazu gewonnen. Allerdings zum Großteil mit Spielern, die ihre ersten Schritte im Herren-Bereich machen. Da fehlt es zwangsläufig an Erfahrung. Trotzdem will ich nicht sagen, dass wir schwächer geworden sind, auch wenn uns im Sommer natürlich verdammt wichtige Spieler verlassen haben.

Du hast in Lichtenberg sieben Jahre unter Uwe Lehmann gespielt. Was hat sich unter unserem neuen Trainer Murat Tik verändert?

Mit Uwe haben wir ein Gesicht des Vereins verloren. Er hatte seine Art, mit der Mannschaft umzugehen, das hat sich über eine lange Zeit eingespielt. Der neue Trainer macht sehr taktikbezogenes Training, es geht viel um Abläufe und er versucht, uns eine neue Spielidee zu vermitteln.

Apropos Taktik. Spielst du als linker Verteidiger eigentlich lieber in der Vierer- oder Fünferkette?

Das hängt immer vom Gegner ab. Obwohl wir seit Jahren recht erfolgreich mit der Viererkette spielen, bin ich auch ein großer Fan des anderen Systems, weil man erstmal ein wenig mehr Platz vor sich hat. Es müssen sich dann aber halt auch immer wieder genügend Leute anbieten, um Anspielstationen zu schaffen. Wenn das nicht passiert, nützt auch das beste System nichts.

Was schätzt Du an unserem Verein ganz besonders und kannst Du Dir vorstellen, hier auch Deine Karriere zu beenden?

Ich mag das gesamte Umfeld. Man bekommt das Gefühl, wertgeschätzt zu werden und wichtig zu sein. Dazu hat sich der Kern der Mannschaft über viele Jahre gefunden und aus Mitspielern sind Kumpels geworden. Ob ich hier wirklich aufhöre, Fußball zu spielen, kann ich aber heute noch nicht sagen. Sicher ist nur, dass ich bei einem Wechsel nicht mehr auf diesem fußballerischen Niveau weitermachen würde, um dann mehr Zeit in andere private Dinge investieren zu können, die aktuell zu kurz kommen.

Ein ausführliches Portrait zu unserem Linksverteidiger lest ihr im 47er-Echo. Das Stadionheft ist am Samstag zum Heimspiel gegen die VSG Altglienicke in der HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“ erhältlich.

#WIRFÜR47

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