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Regionalligateam: Interview mit Efraim Gakpeto

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Regionalligateam: Interview mit Efraim Gakpeto

DSC06850Efraim Gakpeto trifft per Kopf gegen Germania Halberstadticon fotoMike Menzel

Zu Saisonbeginn kannten ihn allenfalls aufmerksame Beobachter des Berliner Fußballs. 90 Minuten später, am Ende unseres 2:1-Erfolgs gegen Germania Halberstadt vor zwei Wochen, hatte Efraim Gakpeto auch überregional auf sich aufmerksam gemacht. In seinem ersten Regionalliga-Spiel überhaupt schnürte der Neuzugang einen Doppelpack, war so der entscheidende Mann für unsere ersten Punkte der neuen Saison. Am vergangenen Wochenende bei der Niederlage in Erfurt ging er leer aus. Jetzt will er im Heimspiel gegen Cottbus wieder für Furore sorgen.

Hallo, Efi. Du bist im Sommer vom SC Staaken zu uns nach Lichtenberg gewechselt. Wie kam dieser Transfer zustande?

Der Sportliche Leiter, Benjamin Plötz, hat mich im Mai kontaktiert und mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, Teil des Projekts hier in Lichtenberg zu werden. Danach haben wir uns ein paar Mal getroffen und ich habe meine Zusage gegeben.

Du wirst dieses Jahr noch 31 Jahre alt. Warum hat es im Vergleich mit anderen Spielern erst so spät für den Schritt in die Regionalliga gereicht?

Zwischendurch lief es bei mir einfach nicht rund. Als ich vor drei Jahren von Hertha Zehlendorf zurück nach Wilmersdorf gewechselt bin, wollte ich eigentlich nur noch gemeinsam mit Freunden ein bisschen in meiner Freizeit kicken. Da habe ich gar nicht mehr damit gerechnet, noch einmal so hochklassig Fußball zu spielen.

Dann hast du zwei richtig starke Jahre in der Oberliga verbracht …

Die erste Saison wurde leider schon nach zehn Spieltagen abgebrochen. Bis dahin hatte ich aber schon einen guten Start. Letzte Saison sind mit dann 17 Tore gelungen. Da lief es verdammt gut und ich hatte das volle Vertrauen des Trainers.

Wo siehst du die größten Unterschiede zwischen Oberliga und Regionalliga?

Für ein Fazit ist es nach zwei Spieltagen noch etwas früh. Die Physis der Spieler unterscheidet sich aber definitiv voneinander. Und in der Regionalliga wird schneller gespielt, die Kombinationen laufen flüssiger.

Was sind deine Stärken und wo kannst du dich noch verbessern?

Ich habe ein gutes Kopfballspiel, kann Bälle vorne festmachen und lebe auch von meiner Schnelligkeit. Verbessern kann ich mich noch bei meinem ersten Kontakt nach der Ballannahme und im Passspiel.

17 Tore waren es letztes Jahr in der Oberliga. Hast du dir für diese Saison eine bestimmte Anzahl an Treffern vorgenommen?

Es wäre schön, wenn es am Ende mindestens zehn Tore werden. Die hatte ich mir auch schon vor dem ersten Spiel gegen Halberstadt vorgenommen. Ich kann schlecht herkommen und sagen, ich mache fünf. Dafür müsste ich schon Verteidiger sein, der nur ab und an mal bei einem Eckball mit nach vorne kommt (lacht).

Ein ausführliches Portrait zu unserem neuen Stürmer lest ihr im 47er-Echo. Unser Stadionheft ist am Sonntag zum Heimspiel gegen Energie Cottbus in der HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“ erhältlich.

#WIRFÜR47

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