Lichtenberg 47

Vereinssport im Herzen von Berlin

Zwei Mal Doppelschlag = 2:2

Sie sind hier:
»
»
»
Zwei Mal Doppelschlag = 2:2

empor-li47-ergVor der Partie staunten die Zuschauer im großen Stadion des Jahn-Sportparks nicht schlecht. Beim Gastgeber spielte Trainer Martin Krüger von Beginn an auf der linken Abwehrseite. Um es vorneweg zu nehmen, er machte seine Sache gar nicht so schlecht. Doch nun zum Spiel. Lichtenberg 47 begab sich von Anfang an in die Offensive. Bereits in der sechsten Minute hatte Johannes Ebert eine mustergültige Flanke knapp neben den Pfosten gesetzt. Auch in Anschluss versuchte Lichtenberg 47 sein Glück in der Offensive. Doch mit dem ersten Schuss aufs Tor konnte Empor den Verlauf des Spiels auf den Kopf drehen. Nico Dietrich zog unhaltbar für Danny Kempter ab. Viele dachten an eine kleinen Schönheitsfehler, doch nur 180 Sekunden später schlug es erneut im Kasten von 47 ein. Martin Kemter entwischte und tanzte dann noch gegen Sebastian Creutzberg, dann schob er den Ball an Danny Kempter vorbei. Im Anschluss war die Abwehr nicht sattelfest, zu groß schien die Angst vor dem 0:3. Bis zur Pause tat sich auf 47er Seite nicht mehr viel, lediglich Johannes Ebert knallte den Ball aus aussichtsreicher Position über das Gehäuse. Kurz vor dem Pausenpfiff versagte der Schiedsrichter einen Treffer von Lichtenberg 47 wegen vermeintlicher Abseitsposition. Knifflig allemal.

Nach dem Seitenwechsel spielte nur noch 47. Angriff auf Angriff rollte auf das Empor-Gehäuse zu. In der 54. Minute nutzte Alexander Schadow einen weiten Abschlag von Danny Kempter und verkürzte auf 1:2. Auch hier konnte kurze Zeit später erneut gejubelt werden. Alexander Foth konnte einen Abpraller von Keeper Momade nutzen. Somit war die Pausenführung egalisiert. Nun merkte man den unbedingten Siegeswillen der 47er, weiterhin gab es nur eine Richtung, das Gehäuse des SV Empor. Oftmals war aber nach einem langen Ball abrupt Schluss, Abseits. In den letzten zehn Minuten war es dann ein Spiel mit offenen Visieren, 47 wollte den Siegtreffer unbedingt, dadurch boten sich Konterchancen und Empor bekam zwei herrliche Konter. In der 85. Minute musste Alexander Foth für eine Bemerkung „Was kann ich dafür wenn ich zu schnell bin?“ frühzeitig duschen gehen. Auch ein klares Foul an Björn Bandermann im Strafraum der Gastgeber wurde nicht geahndet, so blieb es schließlich beim 2:2.

Nun liegt Lichtenberg 47 mit drei Punkten Vorsprung auf den beiden ärgsten Verfolgern Eintracht Mahlsdorf und 1. FC Wilmersdorf auf dem derzeit aufstiegsberechtigten 2. Tabellenplatz.

Teile diesen Artikel mit Freunden!

Kommentiere diesen Artikel

Designed with designed with love by IDGV GmbH - #13