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U11-E1: Niederlage in einem fragwürdigen Punktspiel

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U11-E1: Niederlage in einem fragwürdigen Punktspiel
2016 04 27 jugendAuf ein faires Spiel: Begrüßung zwischen den Spielern vom SV Lichtenberg 47 und BSC Marzahnicon fotoStephan Krietsch

Am Samstag stand das dritte Punktspiel für die 1. E auf dem Programm. Gegner war der aktuelle Tabellenführer vom BSC Marzahn.

Unsere Jungs waren heiß und zeigten bereits in der Trainingswoche, dass wir auch hier keine Angst haben brauchen, sondern mit Respekt und Wachsamkeit auftreten müssen, um den Marzahnern Punkte abzunehmen.

Bis kurz vor Anpfiff war uns klar, dass wir einen Schiedsrichter aufstellen können, welcher aus unserer Sicht bei einem Auswärtsspiel durch uns gestellt werden kann. 10min vor Anpfiff erschien dann ein Offizieller von Marzahn, der ohne Rücksprache oder Ansetzung des BFV die Leitung des Spiels übernahm. Gesagt getan, für uns bis dahin eine vertretbare Entscheidung, zumal aus unserer Sicht auch von der Seite aus hätte das Spiel geleitet werden können.

Nachdem sich die Mannschaften an der Seitenlinie aufgestellt hatten, wurden unsere Spieler belehrt, dass der Schiedsrichter bei meckern sofort Rot zeigen würde. Warum wurden unsere Kinder nur belehrt und warum sollten unsere Jungs dies tun? Jegliche Spiele ob draußen oder in der Halle mit Marzahn liefen fair über die Bühne.

Nachdem das Spiel um kurz nach 10 angepfiffen wurde, konnte man ein Spiel auf Augenhöhe sehen, in dem sich beide Seiten zunächst abtasteten. Doch auch in Hälfte Eins schon Entscheidungen die aus unserer Sicht und der Rufe durch die Trainer aus Marzahn, sehr fragwürdig waren. So wurden Einwürfe gegen uns gegeben, obwohl der Schiedsrichter unweit des Geschehens stand.

Ein richtiger Spielfluss unsererseits wurde des Öfteren unterbunden, da viele Situationen dem Pfiff zum Opfer gefallen sind. So entwickelte sich in Hälfte Eins ein Spiel im Mittelfeld, wo beide Seiten kaum zu Chancen kamen.

Wir konnten das frühe Gegentor – welches wir in den anderen Punktspielen immer bekommen haben – unterbinden und unser Torwart sowie die Abwehr zeigten, dass das Training und das Turnier am Werbelinsee nicht umsonst gewesen sein sollten. So hatten wir kurz vor Ablauf der ersten Hälfte einen Eckball, der als Abpraller unweit des Strafraums direkt in den Angel genagelt wurde.

Sichtlich stolz gingen unsere Jungs mit der Führung im Rücken in die Kabine. Wir mussten uns auch hier schon den Fragen unserer Spieler stellen, warum so viele Situationen durch den offiziellen unterbunden worden sind, die aus unserer Sicht und Sicht der zuschauenden Eltern beider Mannschaften definitiv im fairen Rahmen waren.

Wir versuchten die Jungs zu beruhigen und den Schwung vom Ende der 1. Hälfte aus der Kabine mit auf den Platz zu nehmen. Aber dies gelang uns leider durch eine Unaufmerksamkeit nicht. So mussten wir kurz nach Anpfiff durch einen Stellungsfehler den direkten Ausgleich in Kauf nehmen.

Sichtlich unbeeindruckt darüber zeigten die 47er weiter, dass sie hier Punkte holen wollten. Aber wieder wurden viele Aktionen abgepfiffen, die in der Nähe des Marzahner Tores stattfanden. Doch wir konnten uns diverse Chancen herausarbeiten. Leider verhinderten der Pfosten und das fehlende Quäntchen Glück die erneute Führung für uns.

5 Minuten vor Ende der Partie war es Marzahn, das einen langen Ball und eine Unkonzentriertheit in der Abwehr, für die 2:1 Führung nutzten. Sichtlich erschrocken und verärgert konnten wir hier leider nichts mehr entgegensetzen, da seitens Marzahn im halben Minutentakt gewechselt wurde. Ein Spiel welches aus unserer Sicht nicht so hätte ausgehen müssen.

Wir möchten hier auch noch einmal in aller Deutlichkeit betonen, das wir Schiedsrichterentscheidungen akzeptieren und wissen, dass es nicht einfach ist, ein Spiel zu leiten. Dennoch haben wir uns an diesem Tag nicht unparteiisch behandelt gefühlt und ob solche Spiele in einer E-Jugend stattfinden müssen, überlassen wir jetzt mal den Lesern und Zuschauern dieses Spiels.

Nur eins ist sicher, für uns fehlen noch einige Erklärungen, die wir den Jungs gerne gegeben hätten, warum, wieso, weshalb das Spiel so fragwürdig gepfiffen wurde.

Wir sind stolz auf unsere Jungs und sehen die Entwicklung! Auch eine solche umstrittene Niederlage wird uns nicht aufhalten, weiter an unseren Zielen zu arbeiten!

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