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Großfeldfrauen: TSV Helgoland – Lichtenberg 47 0:4 (0:2)

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Großfeldfrauen: TSV Helgoland – Lichtenberg 47 0:4 (0:2)

Nicht schön aber erfolgreich
Mit dieser Überschrift lässt sich das Spiel einfach aber treffend zusammenfassen. Die Gegnerinnen waren in der Hinrunde noch Letzte, steigerten sich mit einigen neuen Spielerinnen aber deutlich in der Rückrunde und haben jetzt sogar den Anschluss ans Mittelfeld gefunden.
Die Großfeldfrauen mussten zum erfolgreichen Vorwochenspiel auf Ari, Steffi H und Bulli verzichten und brachten dafür Laura, Samantha und Sophia ins Spiel. Die Mannschaft war darauf eingestellt, dass es hier kein Spaziergang werden würde und das Spiel eventuell erst zum Ende hin auf Grund unserer hervorragenden Kondition für uns entscheiden werden kann. Im Prinzip sollte sich das so bewahrheiten. Der Gegner war bestrebt, uns nicht ins Spiel kommen zu lassen und ihrerseits mit schnellen und weiten Bällen in die Spitze zu agieren. Die Frauenmannschaft von Lichtenberg 47 tat sich auch recht schwer, zusätzlich wurde das Spiel immer wieder durch das eigenwillige Verhalten des Schiedsrichters unterbrochen und es kam kaum Spielfluss auf.
Allerdings standen wir hinten auch sehr sicher und ließen auch der Dauertorschützin der Helgoländerinnen aus dem Spiel keine Chancen. Nur bei mehreren Freistößen an der Strafraumgrenze kam Gefahr auf.
Unsererseits gab es gute Ansätze, mehr aber auch nicht. Trotzdem zeigten die Großfeldfrauen dann zwei sehr gute Offensiveaktionen, welche dann auch eiskalt von Sharon genutzt wurde. Besonders beim zweiten Tor in der 40. Minute machte sich das gute Wechselspiel von Sharon und Sophia bemerkbar. Sharon konnte so ihrer strengen Bewachung entkommen. Sophia ist ja nun alles andere als eine gelernte Stürmerin, arbeitete aber so engagiert, wie wir uns das vorgestellt hatten. So schaffte sie viele Freiräume für Sharon und zwang zudem die Gegnerinnen zu vielen Fehlpässen. In der Pause versuchten wir, durch einen Wechsel frischen Wind ins Spiel zu bringen und wollten unsere Tugenden wie Spielintelligenz und konditionelle Überlegenheit klar demonstrieren.
Das funktionierte insgesamt auch sehr gut, auch wenn nicht alles perfekt war, war eine klare Spielkultur zu erkennen. Nur mit den Torchancen gingen wir etwas zu fahrlässig um. Erst in der 78 Minute gelang das Vorentscheidende 0:3. Sharon traf nach guter Vorarbeit nur die Latte, aber die kurz vorher eingewechselte Jessica Storbeck war extrem aufmerksam und konnte den zurückspringenden Ball aus 6-7 Metern ins Tor köpfen. Helgoland war nun stehend k.o. Den Schlusspunkt setzte dann Rike, die auf der rechten Seite perfekt freigespielt wurde und die den Ball von außerhalb des Strafraumes mit schicker Bogenlampe ins Tor tropfen ließ. Feine Sache, zumal das im Training immer wieder trainiert wurde.
Die einzige Chance der Gastgeberinnen in der zweiten Hälfte entsprang dann in der Nachspielzeit wieder aus einen Freistoßgeschenk, aber Jacqui im Tor guckte den Ball mit ihrem Adlerauge ganz knapp über den Dreiangel.
Jetzt sind wir sehr auf die nächsten Spiele gespannt: im Rhythmus Sonntag (H), Mittwoch (A) und Sonntag (H) erwarten wir mit dem Adlershofer BC, SV Pfefferwerk und Sparta Lichtenberg unsere direkten Verfolger. Spielt die Mannschaft der Großfeldfrauen erfolgreich, können sie in einem dieser Spiele bereits vorzeitig Platz 1 und damit den direkten Aufstieg in die Landesliga klar machen.
Packen wir’s an!
Lichtenberg 47:
Jacqueline Riebe, Samantha Dauth, Olga Kolomiets, Rike Langweg
(46. Miriam Orphal), Leonie Vetter, Steffi Burgdorff, Annika Lenz,
Laura Orphal (79. Rike Langweg), Mona Aping, Sharon Temblowski,
Sophia Papadopoulou ( 71.Jessica Storbeck)

Jens Uwe Ludwig

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