Lichtenberg 47

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SV Berolina Mitte – Lichtenberg 47 (3. Runde Berliner Pilsener Pokal)

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SV Berolina Mitte – Lichtenberg 47 (3. Runde Berliner Pilsener Pokal)

pok-beromitte-li47-ergIn den ersten Minuten spielten unsere 47er noch recht gut nach vorne, ohne dabei aber den Klassenunterschied sofort aufzudecken. Berolina Mitte machte es den 47ern überaus schwer. Hinzu kam, dass einige Akteure von Lichtenberg 47 mehr als Einzelspieler glänzen wollten und so kein richtiger Spielfluss zustande kommen konnte. Viele Angriffe wurden über die rechte Seite vorgetragen, aber die entscheidenden Flanken segelten fast immer über die Grundlinie ins Aus. Mit ihren zweiten Konter kam der Landesligist durch N. Lehmann (13.) zur Führung und nur 20 Minuten später erhöhte Buchweiz auf 2:0 für Berolina Mitte. Die Pokalsensation schien nur noch 53 Minuten entfernt zu sein. Nun aber besann sich Lichtenberg 47 wieder auf das Fußball spielen. Zwar war der Klassenunterschied immer noch nicht zu erkennen, aber die Jungs von Trainer Daniel Volbert begannen an den Ketten zu zerren und zeigten auch so etwas wie Kampfgeist, dies war in den Minuten davor nicht zu erkennen. Noch vor dem Seitenwechsel gelang Manuel Wisnewski der so wichtige Anschlusstreffer (39.). Sebastian Reiniger köpfte scharf, Keeper Wolf konnte nur abklatschen und Manuel Wisnewskki staubte ab. Sekunden vor dem Seitenwechsel hätte Sebastian Reiß schon für den Ausgleich sorgen können, aber er brachte den Ball aus vier Metern nicht im Gehäuse unter.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit stellte der Trainer die Mannschaft um, Sebastian Reiß ging und Björn Bandermann kam in die Partie. Sebastian Reiniger wurde in den Sturm beordert und diese Umstellung sollte Früchte tragen. Fortan war Lichtenberg 47 spielbestimmend und es ging nur auf ein Tor. Der Ausgleich von Christoph Zimdahl war also nur eine Frage der Zeit (60.). Als Christoph Zimdahl mit seinem zweiten Treffer unsere 47er auf die Siegerstraße brachte (63.), hätte die Moral von Berolina Mitte gebrochen sein müssen, aber nichts da. Der Gastgeber rannte an und wollte unbedingt den Ausgleich erzielen. In dieser Phase schien die Defensivarbei unserer 47er nicht die beste zu sein, Bero erspielte sich noch einige gute Chancen. Erst als Keeper Wolf Oliver Götze nach einem Solo im Strafraum von den Beinen holte, Alexander Schadow den fälligen Foulelfmeter verwandelte (81.), war die Partie gelaufen.

Fazit:

Dass Pokalspiele ihre eigenen Gesetze haben, ist hinlänglich bekannt, aber die entscheidenden Situationen sind im Punktspiel wie auch im Pokalspiel gleich. Wer denkt ein Spiel, gerade gegen unterklassige Mannschaften, aus dem Hohlkreuz oder mit links gewinnen zu können, der bekommt die Quittung meist recht schnell. So war es auch am Samstag, doch dank der engagierten zweiten Halbzeit ist Lichtenberg 47 verdient in die nächste Runde eingezogen.

Statistik:

Berolina Mitte: Wolf . Fiebach, Haselow, Illig, Oser – Knabe, Zieger, Perlinski (59. Rippel), N. Lehmann – Buchweiz (70. Block), Vollmer

Lichtenberg 47: Schroedter – Creutzberg, Wisnewski, Reiniger – Götze, Schreck, Foth, Zimdahl – Englert (37. Gusman) – Schadow, Reiß (55. Bandermann)

SR: Eschwe ; z.Zuschauer: 130

Tore: 1:0 (13.) N. Lehmann; 2:0 (37.) Buchweiz; 2:1 (41.) Wisnewski; 2:2 (60.) Zimdahl; 2:3 (63.) Zimdahl; 2:4 (81.) Schadow (FE)

Gelbe Karten: Buchweiz – Götze, Foth, Schadow

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