Lichtenberg 47

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Stadionordnung

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Stadionordnung

Stadionordnung von Lichtenberg 47

§1 Geltungsbereich

Die Stadionordnung ist Bestandteil der Zutrittsgewährung für Besucher und Mitarbeiter zur HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“. Sie gilt für das gesamte umfriedete Stadiongelän­de. Sie ist gültig für alle stattfindenden Veranstaltungen sowie an veranstaltungsfreien Ta­gen.

§2 Ziel der Stadionordnung

Ziel der Stadionordnung ist es,

  1. die Gefährdung oder Beschädigung von Personen und Sachen zu verhindern,
  2. das Stadion vor Beschädigungen und Verunreinigungen zu schützen,
  3. einen störungsfreien Ablauf von Veranstaltungen zu gewähren und

§3 Aufenthalt

  1. Im Gelände dürfen sich nur Personen aufhalten, die eine gültige Ein­trittskarte oder eine sonstige Einlassberechtigung (z.B. eine Akkreditierung) mit sich führen oder die ihre Aufenthaltsberechtigung auf eine andere Art nachweisen können.
    Einlassberechtigungen sind beim Betreten und innerhalb des Geländes auf Verlangen der Polizei oder des Sicherheits- und Ordnungsdienstes vorzuweisen. Auf Verlangen ist in ge­eigneter Art und Weise ein Identitätsnachweis zu erbringen.
  2. Das Fahren und Parken innerhalb des Geländes ist nur mit besonderem Berechtigungsaus­weis gestattet. Die jeweiligen Einschränkungen sind zu beachten. Im Übrigen gelten auf dem gesamten Gelände die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung (StVO).
  3. Zuschauer haben den auf der Eintrittskarte für die jeweilige Veranstaltung oder das Spiel angegebenen Platz einzunehmen. Die in den Berechtigungsausweisen vermerkten Rege­lungen sind ständig zu beachten und einzuhalten. Innerhalb des Geländes und dessen An­lagen sind die vorgesehenen Wege zu nutzen.

§4 Eingangskontrollen

  1. Jeder Besucher ist beim Betreten des Geländes verpflichtet, dem Sicherheits- und Ord­nungsdienst und auf Verlangen auch der Polizei seine Einlassberechtigung unaufgefordert vorzuzeigen und auf Verlangen zur Überprüfung auszuhändigen oder seine sonstige Be­rechtigung nachzuweisen. Im Falle der Weigerung wird der Zutritt verwehrt. Die Gültigkeit und Nutzbarkeit der Eintrittskarte ergeben sich aus den Allgemeinen Ticket-Geschäftsbe­dingungen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen „Dauerkarten“ für Eintrittskarten des jeweiligen Veranstalters.
  2. Der vom Veranstalter eingesetzte Sicherheits- und Ordnungsdienst ist berechtigt, Personen – auch durch den Einsatz technischer Hilfsmittel – daraufhin zu untersuchen, ob sie auf­grund von Alkohol- oder Drogenkonsum, wegen Mitführen von Waffen oder von gefähr­lichen oder feuergefährlichen Sachen ein Sicherheitsrisiko darstellen. Der Sicherheits- und Ordnungsdienst ist mit Zustimmung der Personen berechtigt, Bekleidungsstücke oder mitgeführte Behältnisse zu durchsuchen. Hierzu können technische Hilfsmittel und Geräte eingesetzt und verwendet werden.
  3. Personen, die ihre Aufenthaltsberechtigung nicht nachweisen können und die ein Sicherheitsrisiko darstellen oder ihre Zustimmung zur Durchsuchung verweigern, sind zurück zuweisen und am Betreten des Geländes zu hindern. Dies trifft auch auf Personen zu, gegen die ein nationales oder internationales Stadionverbot ausgesprochen worden ist. Ein Anspruch der zurück gewiesenen Besucher auf Erstattung des Eintrittsgeldes besteht nicht.

§5 Verhalten auf dem Gelände

  1. Alle Personen, die das Gelände betreten, haben sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder – mehr als nach Umständen unvermeidbar – behindert oder be­lästigt wird.
  2. Alle Personen, die das Gelände betreten, haben den Anordnungen der Polizei, der Feuer­wehr, des Sicherheits-, Ordnungs- und Rettungsdienstes sowie des Stadionsprechers Fol­ge zu leisten. Wer vorsätzlich oder fahrlässig diese Anordnungen nicht befolgt, kann vom Sicherheits- und Ordnungsdienst oder der Polizei aus dem Gelände verwiesen werden.
  3. Alle Besucher, die das Gelände betreten, müssen den ihnen zugewiesenen und auf der Eintrittskarte ausgewiesenen Platz einnehmen und auf dem Weg dorthin ausschließlich die dafür vorgesehenen Zugänge benutzen. Aus Sicherheitsgründen und zur Abwehr von Ge­fahren sind Besucher verpflichtet auf Anweisung der Polizei oder des Sicherheits- und Ord­nungsdienstes andere Plätze als auf ihrer Eintrittskarte vermerkt – auch in anderen Blöcken – einzunehmen.
  4. Alle Auf- und Abgänge sowie die Not-, Flucht- und Rettungswege sind freizuhalten. Unbe­schadet dieser Stadionordnung können erforderliche weitere Anforderungen für den Einzel­fall zur Verhütung und Beseitigung von Gefahr für Leben, Gesundheit oder Eigentum erlas­sen werden. Den zu diesem Zweck ergehenden Weisungen der Polizei oder des Sicher­heits- und Ordnungsdienstes ist Folge zu leisten.
  5. Alle Personen, die das Gelände betreten, sind aufgefordert, Abfälle, Verpackungsmateriali­en und leere Behältnisse nicht achtlos weg zuwerfen, sondern in den auf dem Gelände ste­henden Abfallbehältern zu entsorgen.
  6. Alle Personen, die das Gelände betreten, willigen unwiderruflich und für alle gegenwärtigen und zukünftigen Medien in die unentgeltliche Verwendung ihres Bildes und ihrer Stimme für Fotografien, Live-Übertragungen, Sendungen und/oder Aufzeichnungen von Bild und/oder Ton, die vom Stadionbetreiber oder jeweiligen Veranstalter oder dessen Beauftragten in Zu­sammenhang mit dem Stadionbesuch oder der Veranstaltung erstellt werden, ein. §23 Abs. 2 Kunsturhebergesetz bleibt unberührt.

§6 Verbote

  1. Wenn nicht anders von Stadionbetreiber und Veranstalter autorisiert, wird allen Personen, die das Gelände betreten, untersagt folgende Gegenstände auf das Gelände zu bringen oder einen der folgenden Gegenstände mit zuführen:
    1. rassistisches, fremdenfeindliches, rechtsradikales, nationalsozialistisches oder politi­sches Propagandamaterial;
    2. Waffen jeder Art;
    3. Sachen und Gegenstände, die als Waffen, Hieb-, Stoß-, Stichwaffen oder als Wurfge­schosse Verwendung finden können;
    4. Gassprühdosen, ätzende, brennbare, färbende Substanzen oder Gefäße mit Substan­zen, die die Gesundheit beeinträchtigen oder leicht entzündbar sind (Ausnahme: han­delsübliche Taschenfeuerzeuge);
    5. Flaschen (auch PET- und Plastikflaschen), Becher, Krüge, Dosen oder sonstige Gegen­stände, die aus Glas oder einem anderen zerbrechlichen, splitternden oder besonders harten Material hergestellt sind (erlaubt ist die Mitnahme alkoholfreier Getränke im Ge­tränkekarton bis max. 0,25 Liter Fassungsvermögen);
    6. sperrige Gegenstände wie Leitern, Hocker, (Klapp-) Stühle, Kisten, große Taschen, Rucksäcke, Reisekoffer;
    7. Feuerwerkskörper, Leuchtkugeln, Rauchpulver, Rauchbomben oder andere pyrotechni­sche Gegenstände:
    8. Fahnen- oder Transportstangen, die länger als 1 Meter sind oder deren Durchmesser größer als 3 cm ist, sowie sogenannte Doppelhalter (mitgebrachte bzw. zugelassene Fahnen und Transparente müssen von ihrem Material her unter den Begriff „schwer entflammbar“ fallen);
    9. größere Mengen von Papier oder Papierrollen;
    10. mechanisch und elektrisch betriebene Lärminstrumente wie z.B. Megaphone, Gas­druckfanfaren;
    11. alkoholische Getränke bzw. berauschende Mittel aller Art;
    12. Tiere;
    13. Laser-Pointer;
    14. Spiegelreflexkameras und sonstige Fotokameras mit abnehmbarem Zoomobjektiv, Vi­deokameras oder sonstige Ton- oder Bildaufnahmegeräte (sofern keine entsprechende Zustimmung des Veranstalters vorliegt);
    15. alle Geräte, die dazu dienen über das Internet oder andere Medien Sound, Bilder, Be­schreibungen oder Veranstaltungsergebnisse zu übermitteln oder zu verbreiten;
    16. jegliche werbende, kommerziellen, politische oder Gegenstände einschließlich Banner, Schilder, Symbole und Flugblätter.
  2. Wenn nicht anders vom Stadionbetreiber und Veranstalter autorisiert, wird allen Personen, die das Gelände betreten, untersagt
    1. den Innenraum und das Spielfeld zu betreten;
    2. politische Propaganda und Handlungen, rassistische, fremdenfeindliche, rechtsradikale Parolen zu äußern oder zu verbreiten;
    3. nicht für die allgemeine Benutzung vorgesehene Bauten und Einrichtungen, insbeson­dere Fassaden, Zäune, Mauern, Umfriedungen, Absperrungen, Beleuchtungs­anlagen, Kamerapodeste, Bäume, Masten aller Art und Dächer zu besteigen und zu übersteigen;
    4. Bereiche (z.B. Funktionsräume, VIP- oder Medienbereiche), die nicht für die Allgemein­heit zugelassen sind bzw. deren Zutrittsberechtigung nicht für diese Bereiche gilt, zu betreten;
    5. mit Gegenständen aller Art zu werfen oder Flüssigkeiten aller Art zu verschütten, insbe­sondere wenn dies in Richtung der Besucher (Jedermann) oder in Richtung des Innen­raumes bzw. Spielfeldes erfolgt;
    6. Feuer zu machen, Feuerwerkskörper, Leuchtkörper, Rauchpulver, Rauchbomben oder andere pyrotechnische Gegenstände abzubrennen oder abzuschießen;
    7. Waren und Eintrittskarten zu verkaufen, Drucksachen zu verteilen und Sammlungen durchzuführen;
    8. bauliche Anlagen, Einrichtungen oder Wege zu beschrifte, zu bemalen oder zu bekle­ben;
    9. außerhalb der Toiletten die Notdurft zu verrichten oder das Gelände durch das Wegwer­fen von Gegenständen, Abfällen, Verpackungen, leeren Behältnissen usw. zu verunrei­nigen;
    10. Verkehrsflächen, Geh- und Fahrradwege, Zu- und Abgänge zu den Besucherplätzen und Rettungswege einzuengen oder zu beeinträchtigen;
    11. auf den Sitzen in den Zuschauerbereichen zu stehen;
    12. Sound, Bilder, Beschreibungen oder Veranstaltungsergebnisse im Ganzen oder Einzel­nen (außer für private Zwecke) aufzunehmen, zu übermitteln oder in anderer Weise über das Internet oder andere Medien zu verbreiten oder andere Personen dabei zu un­terstützen;
    13. Fotografien oder Bilder, die auf dem Gelände gemacht werden, gewerblich zu verbrei­ten;
  3. Jedes unbefugte Betreten des Innenraums oder des Spielfeldes (§6 Abs. 2 lit. a) wird wie folgt geahndet:
    1. Der Stadionbetreiber oder der jeweilige Veranstalter stellt Strafantrag wegen Hausfrie­densbruch gemäß § 123 StGB.
    2. Der Stadionbesucher wird vom laufenden Spiel ausgeschlossen und des Stadions ver­wiesen.
    3. Der Stadionbesucher hat für den entstandenen Aufwand des Stadionbetreibers oder des jeweiligen Veranstalters eine pauschalisierte Bearbeitungsgebühr in Höhe von 1000 € zu zahlen. Die Geltendmachung eines weiteren Schadens bleibt vorbehalten.

§7 Haftung

Der Aufenthalt im Gelände erfolgt auf eigene Gefahr. Für die vom Stadionbetreiber oder jeweiligen Veranstalter, seinen gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen schuldhaft verursachten Schäden an Leben, Körper oder Gesund­heit haftet der Stadionbetreiber oder jeweilig Veranstalter unbeschränkt nach den gesetzli­chen Vorschriften. Im Übrigen haftet der Stadionbetreiber oder jeweilige Veranstalter nur für Schäden, die von ihm, seinen gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen durch Vorsatz oder grobe Fahr­lässigkeit verursacht wurden, es sei denn, es sind wesentliche Vertragspflichten betroffen. Die Haftung des Stadionbetreibers oder jeweiligen Veranstalters ist außer im Falle vorsätzli­chen Handelns auf den Ersatz des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens begrenzt, es sei denn, es liegt eine grob fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten vor. Unfälle oder Schäden sind unverzüglich anzuzeigen.

§8 Zuwiderhandlungen

Die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten richtet sich nach den örtlichen Polizeiverordnun­gen. Die Bindewirkung der Stadionordnung für die HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“ entsteht mit dem Zutritt zum Stadiongelände. Besucher erkennen mit dem Erwerb einer Eintritts- oder Berechtigungskarte die Regularien der Stadionordnung für die HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“ als verbindlich an.

Berlin, im Juli 2014

1 Neben dieser Ordnung gilt auch die Sportanlagenverordnung des Bezirksamt Berlin-Lichtenberg

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