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SFC Stern 1900 – Lichtenberg 47 (3. Spieltag Berlin Liga)

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SFC Stern 1900 – Lichtenberg 47 (3. Spieltag Berlin Liga)

stern1900-li47-ergDie Ausgangslage:

Stern 1900 hat die beiden ersten Partien dieser Saison gewonnen. Dabei siegten die Schützlinge von Trainer Manuel Cornelius gar bei der hochgehandelten Eintracht aus Mahlsdorf. Unsere 47 konnten am letzten Mittwoch einen wichtigen Dreier gegen den VfB Hermsdorf einfahren. Somit ist ein kompletter Fehlstart vermieden worden. In diesem Spiel hat die Mannschaft von Trainer Daniel Volbert über 30 Minuten Vollgasfußball geboten, danach überließen unsere 47er dem Gegner das Spielfeld. Somit war eine Partie auf Augenhöhe prognostiziert worden.

So lief das Spiel:

Dass Stern 1900 mit allen Wassern gewaschen ist, ist ja hinlänglich bekannt, aber ein nicht richtig präparierter Spielball (zu wenig Luft im Ball), ist auch nicht alle Tage. Schiedsrichter Husmann ließ den Ball kurzerhand austauschen, der Gastgeber hatte auch keinen ausreichenden Ersatz beschaffen können und so half 47 kurzerhand mit einem eigenen Ball aus. Und genau dieser Ball schlug nach genau 48 Sekunden hinter Stern-Keeper Langner ein. Alexander Foth war der Torschütze. Nun kam ein für den unparteiischen Zuschauer langatmiges, schier Richtung langweiliges Fußballspiel zu Stande. Beide Trainer gaben ihren Teams taktische Verhaltensregeln mit auf den Weg. Da diese auch konsequent umgesetzt wurden, lief der Ball oft in den eigenen Abwehrreihen hin und her. Es schien also eine Frage der Zeit zu werden. Irgendwann wird sich Stern schon hinten heraus begeben, schließlich lag man ja zurück. 47 konnte einige kleine Nadelstiche setzten, so hatten Christoph Zimdahl und Björn Bandermann so etwas wie Chancen. In dieser Phase der Partie schien es so, als hätte Lichtenberg 47 die Partie vollends im Griff. Als Alexander Schadow in der 39. Minute einen mustergültigen Angriff über Marcel Schreck, Björn Bandermann und eben jenem Alexander Schadow zum 2:0 versenkte, war die Vorentscheidung gefallen.

Nach der Pause wollten die Gastgeber einen schnellen Anschlusstreffer erzielen. Der Druck auf die Defensive der 47er nahm zu – in der ersten Halbzeit kam Stern nicht wirklich vor das 47er Gehäuse -. Dabei erspielten sich die Sterne auch durchaus die ein oder andere Möglichkeit zum Anschlusstreffer, allerdings waren diese Chancen nicht wirklich zwingend. Besser dagegen die Chancen für Lichtenberg 47. Björn Bandermann mit einem Lattentreffer, Sebastian Creutzberg spitzelte den Ball in die Arme von Langner, um nur zwei zu nennen.

Die Entscheidung dann in der 63. Minute als sich Alexander Foth einen mustergültigen Pass zurechtlegt und dem Keeper der Sterne nicht den Hauch einer Chance ließ den Ball abzuwehren. Dieser Treffer war nun die endgültige Entscheidung und ließ, bis auf unser Trainerteam, niemanden an dem Sieg zweifeln. Im Anschluss kam 47 noch zu guten Kontermöglichkeiten, aber wie schon im Spiel gegen den VfB Hermsdorf wurden diese nicht gut ausgespielt.

Fazit:

Nach den 30 Minuten überzeugenden Fußball gegen Hermsdorf, war die Partie in Steglitz eine taktische Glanzleistung. Sehr diszipliniert hat die Mannschaft die Vorgaben des Trainers umgesetzt. So hat Lichtenberg 47 die Sterne mit ihren eigenen Waffen (Ball lange in den eigenen Reihen halten) geschlagen. Sollte sich die neuformierte Mannschaft weiterhin so präsentieren, dürfte jeder Gegner gehörigen Respekt vor Lichtenberg 47 haben.

Eine Bemerkung am Rande: Als die Mannschaft nach dem Spiel ausgelafen ist, wurde sie von den 47er-Fans mit stehenden Ovationen empfangen (siehe Bild). Dies hat es lange nicht bei Lichtenberg 47 gegeben. Jungs, das habt ihr euch auch verdient.

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