Lichtenberg 47

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SC Staaken – Lichtenberg 47 (1. Spieltag Berlin-Liga)

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SC Staaken – Lichtenberg 47 (1. Spieltag Berlin-Liga)

staaken-li47-ergAusgangslage:

Vor dem ersten Saisonspiel ist es immer schwer zu sagen wo die eigene Leistung einzuordnen ist. Der SC Staaken ist mit einer gefestigten, gezielt verstärkten Mannschaft in die neue Saison gegangen. Unsere 47er hatten neben elf Abgängen gar 13 neue Spieler in das Team zu integrieren. Nach der guten Vorbereitung konnte sich der Zuschauer auf eine gute Berlin-Liga-Partie freuen. Auf Seiten des Aufsteigers standen mit Gerhardt, M. Guske und Krumnow drei Neuzugänge in der Startelf. Bei unseren 47er waren es mit Schroedter, Reiniger, Creutzberg, Foth, Jacobeit, Götze, Schadow und Englert gar acht. Mit Lehmann, Bandermann und Schreck spielten nur drei Akteure aus der Vorsaison in der Startelf.

So lief das Spiel:

Der Gastgeber begann die Partie mit Leidenschaft, Herz und einer gehörigen Portion Selbstvertrauen. In den ersten 30 Minuten fand Lichtenberg 47 eigentlich gar nicht statt. Auffällig waren die vielen Ballverluste und das seelenlose Spiel unserer 47er.
Nach guten zwanzig Minuten kamen unsere 47er dann zur ersten großen Möglichkeit, Björn Bandermann wurde zwar im Strafraum elfmeterwürdig gefoult, aber Schiedsrichter Lothar Steinfurth verlegte den Tatort an die Strafraumgrenze außerhalb des Sechszehners. Den anschließenden Freistoß konnte der Keeper nur reflexartig abwehren. Alexander Foth hämmerte den Ball genau auf den Mann.

Da dies aber eine der wenigen Möglichkeiten unserer 47er bleiben sollte, gelang den Staakenern nach 26 Minuten der Premierentreffer in der Berlin-Liga 11/12. Nach einer Verkettung mehrerer Fehler schob G. Krumnow zum 1:0 ein. Erst jetzt begann Lichtenberg 47 zu zeigen, dass der Saisonstart nicht in die Hose gehen sollte. Zwangsläufig fiel das 1:1 durch Alexander Schadow (40.).

In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit kam dann wieder der SC Staaken mehr und mehr ins Spiel. Allerdings wurde die ohnehin schon recht hart geführte Partie nun noch unsportlicher. Staaken fiel besonders durch teils überhartes Einsteigen auf, doch die gelben Karten holten sich die 47er ab. Als Sinan in der 60. Minute wegen eines wiederholten Foulspiel mit Gelb/Rot vom Platz musste schien sich das Blatt zu Gunsten der 47er zu wenden. Doch weit gefehlt. Aus der nummerischen Überlegenheit konnte Lichtenberg 47 kein Kapital schlagen, ganz im Gegenteil der SC konnte durch M. Guske gar mit 2:1 in Führung gehen. Auch in der Folgezeit kam kein 47er an sein Leistungsvermögen ran und so kam es, wie es kommen musste. Nach einer direkt verwandelten Ecke von Griebel stand es 3:1 für den Aufsteiger und die Partie war entschieden. In den letzten Minuten kam Lichtenberg 47 zwar noch zu der einen oder anderen Chance, aber Zählbares kam dabei nicht heraus.

Fazit:

Dass die Trauben bei einem Aufsteiger immer hoch hängen ist hinlänglich bekannt, aber mit dem was Lichtenberg 47 in diesem Spiel gezeigt hat wird es äußerst schwierig, in die Tabellenregionen zu kommen, die zu Lichtenberg 47 passen könnten. Dass die Mannschaft mehr kann, ist unumstritten, aber der Kampf, die Leidenschaft und der Biss müssen wieder Einzug halten. Breits am Mittwoch kann sich das Team um Kapitän Uwe Lehmann rehabilitieren, mit dem VfB Hermsdorf kommt allerdings eine Mannschaft nach Lichtenberg, die am ersten Spieltag ebenfalls verloren hat (0:2 gegen VSG Altglienicke). So könnte diese Partie schon richtungsweisend sein. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr auf dem Sportplatz in der Bornitzstraße.

Statistik zum Spiel:

SC Staaken: Doht – Sinan – Gerhardt – Görgen – F. Kammer – Herrmann – M. Guske – R. Guske (85. Schwarzer), Sebekow (68. Bahceci), Griebel – Krumnow (Reske)

Li 47: Schroedter (46. Rickmann), Götze, Creutzberg, Reiniger, Jacobeit (80. Reiß) – Schreck (61. Zimdahl), Lehmann – Englert, Foth, Bandermann – Schadow

SR: Steinfurth (Hertha BSC), z.Z. 261

Tore: 1:0 (26.) Krumnow; 1:1 (40.) Schadow; 2:1 (66.) M. Guske; 3:1 (80.) Griebel

Gelbe Karten: Sinan, Kammer, Griebel – Götze, Schadow, Englert, Schreck, Lehmann, Reiß

Gelb/Rot: Sinan (60.)

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