Lichtenberg 47

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SC Gatow – Lichtenberg 47 (14. Spieltag Berlin Liga)

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SC Gatow – Lichtenberg 47 (14. Spieltag Berlin Liga)

gatow-li47-ergMit einem bitteren 0:1 musste sich unsere Berlin-Liga-Mannschaft in Gatow zufrieden geben. Das Spiel fand aus, wahrscheinlich fadenscheidigen Gründen, auf dem kleinen, engen Kunstrasenplatz statt. Dass dieses Geläuf für die technisch versiertere Mannschaft Gift ist, wurde auch recht schnell deutlich. Der SC übernahm in den ersten Minuten auch das Zepter. In der 12. Minute das 1:0 durch Pierre Trinko. In der Folgezeit kam 47 zwar etwas besser in die Partie, aber mehr als zwei „halbe“ Chancen ergaben sich leider auch nicht.

Nach dem Seitenwechsel fast nur noch Lichtenberg 47, aber auch in Halbzeit zwei nicht die zwingenden Chancen. Das Spiel litt in der Folgezeit auch unter einer kleinlichen Spielleitung und den massiven Showeinlagen der Hausherren. Da wurde ein Allerweltsfoul schnell zu einer schweren Verletzung mit Wunderheilung. In den letzten 20 Minuten waren dann aber auch zu viele lang geschlagene Bälle zu sehen, so kamen nur noch wenig nach vorn. In der Schlussminute hatte Marcel Schreck die beste Chance für unsere 47er, doch der Keeper hielt das 1:0 für den SC fest.

Spielbericht Fußballwoche vom 07.11.2011

SC Gatow – Lichtenberg 47 1:0 (1:0)

SC Gatow: Winheller – Koschnik, Otto, Trinko, Pfingst – T. Binting, Bongartz (90. M. Binting) – Zwetkow, Pitarevic (90. Kienle), Moschko (75. Schulz) – Fröhlich
Lichtenberg 47:
Kempter – Götze, Creutzberg, Reiniger, Jacobeit (49. Zimdahl) – Borchardt, Lehmann, Foth, Bandermann – Schadow (55. Doumbia), Schreck
SR: Turac, z. Zuschauer 92
1:0 (14.) Trinko
Gelbe Karten: T. Binting – Bandermann, Schreck, Foth, Lehmann, Doumbia

Der SC Gatow kann zu Hause doch gewinnen. Im siebten Anlauf gelang der erste Sieg vor heimischer Kulisse. Die Gastgeber versuchten von Beginn an, Druck zu entwickeln. Zunächst hielt 47 noch gut dagegen, doch ab der 10. Spielminute hatten die Spandauer das Geschehen im Griff. Nach einer Viertelstunde erreichte Fröhlich Zwetkows Flanke und legte dem freistehenden Trinko auf. Der zog von der Strafraumkante ab und ließ Kempter mit präzisem Flachschuss ins linke untere Eck keine Chance. Es war die erste wirklich sehenswerte Situation – und leider für eine ganze Weile die letzte.

Viele Ungenauigkeiten störten immer wieder den Spielfluss. Erst kurz vor der Pause hätte Pitarevic beinahe erhöht, aber sein Schuss landete am Querbalken. Die bis dahin vor allem offensiv enttäuschenden Gäste kamen mit etwas mehr Engagement aus der Kabine. Reinigers Kopfball traf den Pfosten. Das Spiel wurde nicht schöner, aber die Gäste hatten in der zweiten Halbzeit die klareren Chancen. Der von der 70. Minute an als personifizierte Brechstange ins Sturmzentrum beorderte Reiniger vergab freistehend und Schreck schoss aus der gleichen Position wie beim Gatower Tor knapp vorbei. Winheller vereitelte die letzte Chance der Gäste, als er Schrecks Schuss über die Latte lenkte und damit die Punkte festhielt.
Quelle: FuWo

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