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Oberligateam: Wieder die ersten 70 Minuten verschlafen

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Oberligateam: Wieder die ersten 70 Minuten verschlafen

22-spieltag-ergVor 252 zahlenden Zuschauern zeigten unsere 47er in den ersten 70 Minuten magere Kost. Aber in den letzten 20 Minuten bewarte nur der Torwart unserer Gäste sein Team davor, trotz einer Zwei-Tore-Führung in Lichtenberg unter die Räder zu kommen. Aber die Leistung unserer Mannschaft muss auch vor dem Hintergrund massiver Verletzungsprobleme gesehen werden. Aus diesem Grund ist der Punkt vollkommen in Ordnung und alles darüber hinaus gehende wäre nicht verdient gewesen, obwohl die Möglichkeit dazu bestand.

Bericht
Das Spiel begann für unsere 47er denkbar unglücklich, denn bereits in der 3. Minute ging Sebastian Reinigeran der 16er-Linie etwas ungestüm in einen Zweikampf und der Schiedsrichter überstimmte seinen Linienrichter, der das Foul außerhalb gesehen hatte und entschied auf Strafstoß für unsere Gäste. Dieser Elfmeter wurde dann von Ondrej Suchacek sicher verwandelt. Dieses Ergebnis spielte natürlich den defensiv ausgerichteten Brandenburgern voll in die Hände. Unser Team hatte zwar mehr Ballbesitz, aber es gelang unserer Mannschaft nicht, im letzten Drittel torgefährlich zu werden. So waren die Konter unserer Gäste deutlich vielversprechender, aber da sie nicht gut ausgespielt wurden, entstand keine Torgefahr. So spielte sich die Partie im Mittelfeld ab und bot für die Zuschauer wenig Höhepunkte.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts. Aber nachdem unsere Defensive in der 67. Minute keinen Zugriff auf dem rechten Flügel bekam, konnte Süd unbedrängt flanken und in der Mitte erzielte Jakub Petrik das zweite Tor für unsere Gäste. Auch nach dem zweiten Gegentreffer bekam unser Team nicht wirklich Zugriff auf die Partie. In der 72. Spielminute zeigte unsere Mannschaft den ersten gelungenen Angriff, den Thomas Brechler nach Pass von Christian Gawe zum Anschlusstreffer veredelte. Von jetzt an waren unsere 47er im Spiel angekommen. Angriff auf Angriff rollte auf das Gästetor, aber der gegnerische Torwart hatte einen sehr guten Tag erwischt und vereitelte ein ums andere Mal den Ausgleich. So dauerte es bis zur 89. Spielminute, ehe der eingewechselte Max Gerhard eine zu kurze Kopfballabwehr direkt nahm und zum Ausgleich in die Maschen jagte. Danach wollte unsere Mannschaft noch den Siegtreffer erzielen, aber der Torwart und das letzte Quäntchen Glück verhinderten ein Tor.
Am Ende muss sich unser Team die Frage gefallen lassen, warum es 70 Minuten lang fast alles vermissen ließ.

Statistik
Brandenburger SC Süd: Sven Roggentin – Marcel Ziemann, Tom Mauersberger, Marko Görisch, Ondrej Suchacek, Manuel Wajer (88. Pascal Eichhost), Mike Bütterich, Paul Karaszewski, Lucas Meyer (79. Alexander Eirich), Jakub Petrik, Ademilson (80. Dimitri Ronis)
Trainer: Sven Thoß

Tore: 0:1 Ondrej Suchacek (Foulelfmeter, 4.); 0:2 Jakub Petrik (67.); 1:2 Thomas Brechler (72.); 2:2 Max Gerhard (89.)

Schiedsrichter: Florian Markhoff (AWO Hagenow) – Assistenten: Florian Lechner, Marco Semrau

Zuschauer: 252 zahlende

Bilder

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