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Oberligateam: Niederlage wegen mangelnder Chancenverwertung in Neubrandenburg

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Oberligateam: Niederlage wegen mangelnder Chancenverwertung in Neubrandenburg

10-spieltag-ergAm 10. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord traten unsere 47er beim 1. FC Neubrandenburg vor 136 zahlenden Zuschauern an. Trotz eines ordentlichen Spiels unserer Mannschaft stand das Team am Ende zum dritten Mal in Folge mit leeren Händen da. Dies war definitiv nicht einem starken Gegner geschuldet sondern der eigenen Unfähigkeit, selbst aus klarsten Möglichkeiten Tore zu erzielen. Jetzt muss trotz eigentlich guter Leistungen in den letzten Spielen der Blick nach unten gerichtet werden und in der kommenden Trainingswoche alles dafür getan werden, um sich im nächsten Heimspiel gegen Germania Schöneiche für den geleisteten Aufwand zu belohnen.

Spielstatistik

1. FC Neubrandenburg: Maik Bromund – Denny Meincke, Kevin Riechert, Tom Buschke, Guido Träger – Toni Schmidt (89. Matthias Nowak), Christoph Fischer – Patrick Pretzer, Michael Freyer (70. Martin Hecht), Dennis Kühl – Daniel Nawotke (82. Dominik Czech)
Trainer: Dariusz Kolacki

Lichtenberg 47: Danny Kempter – Domenique Runge, Kiminu Mayoungou (82. Nico Englert), Kadir Erdil, Björn Bandermann, Maximilian Schmidt, Christopher Lichtnow, Emre Yildirim (57. Philip Januschowski), Christian Gawe, Maik Haubitz, Philipp Grüneberg
Trainer: Uwe Lehmann
Tore: 0:1 Björn Bandermann (8.); 1:1 Daniel Nawotke (10.); 2:1 Christoph Fischer (86.)
Schiedsrichter: Matthias Alm (FSV Union Fürstenwalde) – Assistenten: Nico Savoly, Toni Bauer
Zuschauer: 136 zahlende
Rote Karte: Denny Meincke (50.) / –

Bericht
Nach einer kurzen Abtastphase übernahm unsere Mannschaft das Kommando auf dem Platz und zeigte vor allem über die linke Angriffsseite immer wieder gute Vorstöße. Einer konnte nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden, so dass unser Team 17 Meter vor dem gegnerischen Tor einen Freistoß in halblinker Position erhielt. Diesen brachte Philipp Grüneberg vor dass Neubrandenburger Tor und Björn Bandermann erzielte den Führungstreffer. Aber nur zwei Minuten später gab es auf der anderen Seite aus fast identischer Position einen Freistoß für die Gastgeber, den Daniel Nawotke auf den langen Pfosten zog. Der Ball wurde immer länger und fiel genau in den Winkel hinter unseren Torwart zum schnellen Ausgleich ins Tor. Jetzt zog sich Neubrandenburg weit zurück und überließ unserer Mannschaft das Spiel und versuchte mit langen Bällen, die aber keine Gefahr erzeugten, zum Erfolg zu kommen. Unser Team spielte auf das zweite Tor und die erneute Führung. Die Gelegenheit ergab sich dann auch bereits in der 12. Minute, aber der Schuss von Philipp Grüneberg aus der Drehung nach langem Einwurf von Björn Bandermann landete am Innenpfosten und sprang von dort dem Torwart in die Arme. Bis zur Halbzeit drückten unsere 47er weiter, aber es fehlte im letzten Drittel immer wieder ein Schritt, um zu zwingenden Chancen zu kommen.
Nach dem Seitenwechsel stellten die Gastgeber ihre Offensivbemühungen mehr und mehr ein, erst recht nach dem Platzverweis in der 50. Minute gegen Denny Meincke konzentrierte sich Neubrandenburg nur noch auf die Defensive. Unsere Mannschaft nistete sich in der gegnerischen Hälfte ein und hatte zweimal Pech bei knappen Abseitsentscheidungen. In der 71. Minute passte Philip Januschowski auf Philipp Grüneberg, der aber nur die Latte traf. Nur eine Minute später verhinderte dann der Torwart mit guten Reflexen bei einer Doppelchance für Maik Haubitz einen Treffer für unsere Farben. In der 74. Minute war es erneut Philipp Grüneberg, der alleine auf den Torwart zulief und den Ball auch im Tor unter brachte, aber erneut hatte der Linienrichter eine Abseitsposition erkannt. In der 86. Minute erhielten die Gastgeber dann nach einem unnötigen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung einen Freistoß in halbrechter Position 35 Meter vor dem Tor. Diesen köpfte dann Christoph Fischer aus 10 Metern unhaltbar zur 2:1 Führung für Neubrandenburg ein. Unser Team bemühte sich zwar noch einmal, in den letzten Spielminuten den Ausgleich zu erzielen, aber die mit Mann und Maus verteidigenden Gastgeber konnten den Vorsprung über die Zeit bringen.

Bilder

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