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Oberligateam: Interview mit Sebastian „Bobby“ Reiniger

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Oberligateam: Interview mit Sebastian „Bobby“ Reiniger

Vor dem erfolgreichen Viertelfinale im Berliner Pilsner Pokal haben wir mit unserem Abwehrchef, Sebastian Reiniger, der nach langer Verletzungspause wieder zurĂŒck im Kader ist, ein GesprĂ€ch gefĂŒhrt.

interview-bobby-04Li47: Hallo Bobby, Du gehörst jetzt schon seit der Aufstiegssaison zu den StĂŒtzen unseres Teams. Wir wollen Dich in einem kurzen Interview vorstellen. Wenn Du auf die letzten Jahre bei Lichtenberg zurĂŒckblickst, was war dein schönstes Erlebnis?

Sebastian Reiniger: Hier ist sicherlich der Aufstieg in die Oberliga 2012 zu nennen. Ich bin mit der U23 von Union Berlin schon einmal aufgestiegen, aber der Aufstieg mit Lichtenberg 47 ist einfach noch viel emotionaler und auch um einiges schwieriger gewesen. Keiner hÀtte das aufgrund des komplett neuen Kaders von uns erwartet.

Li47: Du arbeitest bei unserem Hautsponsor, der HOWOGE, was machst Du dort genau?

Sebastian Reiniger: Ich arbeitete bei der HOWOGE als Kundenbetreuer im Kundenzentrum Ostseeviertel in Hohenschönhausen. Des Weiteren bin ich Teil eines Projektteams, welches sich um die Modernisierung einiger BestĂ€nde in Neu-Hohenschönhausen kĂŒmmert. Seit Kurzem betreue ich Auszubildende des Unternehmens, was mir einfach unheimlich Spaß macht. Ich bin einfach sehr froh bei der HOWOGE, einer der grĂ¶ĂŸten Wohnungsbaugesellschaften Berlins, meinen Platz gefunden zu haben.

interview-bobby-02Li47: Sind deine Kollegen dort auch an Fußball interessiert und werden unsere Spiele auch im Kollegenkreis ausgewertet?

Sebastian Reiniger: (Haha) Meine Kollegen sind bis auf einen Mann nur Kolleginnen. Mit meinem einzig mÀnnlichen Mitstreiter im Kundenzentrum werte ich aber schon gerne mal das ein oder andere Spiel aus. Da geht es dann aber weniger um Lichtenberg 47, sondern eher um die Spiele in Bundesliga etc.

Li47: Du wurdest im vergangenen Sommer zum Berliner Amateurfußballer des Jahres gewĂ€hlt. HĂ€ttest Du damit gerechnet und was bedeutet Dir diese Auszeichnung?

interview-bobby-03Sebastian Reiniger: Gerechnet habe ich in diesem Sinne nicht damit, aber ich wusste schon dass ich ein wirklich gutes Jahr hinter mir hatte und seit ich bei Lichtenberg bin eine Entwicklung durchgemacht habe und konstant gespielt habe. Die Konkurrenz im Berliner Raum ist schon sehr groß und daher hat es mich ĂŒberrascht aber gleichzeitig unfassbar stolz gemacht. Ohne mein Team und einem fordernden und fördernden Trainer wĂ€re das nicht möglich gewesen. Die UnterstĂŒtzung durch Familie, Bekannte, Freunde und Fans war unfassbar wĂ€hrend der Abstimmungsphase. Ich werde das nie vergessen und bin allen unendlich dankbar.

Li47: Du warst lange verletzt und bist jetzt wieder im Training. Was hast Du in der Zeit, in der Du nicht fußballspielen konntest, gemacht?

Sebastian Reiniger: Ich konnte in dieser Zeit etwas mehr Zeit mit meinem Sohn verbringen, der aufgrund meiner Doppelbelastung aus Arbeit und Fußball viel zu kurz kommt. Meine Freundin hatte dadurch auch etwas mehr von mir und wir konnten die Zeit genießen. Sie hat mich sehr unterstĂŒtzt in dieser langen Verletzungszeit. Ich habe außerdem entdeckt, dass ich mit etwas mehr Freizeit den Kochlöffel zu Hause schon ganz gut schwingen kann. 🙂

interview-bobby-01Li47: Ein Highlight in der Winterpause war der Gewinn des Regio-Cups, bei dem ihr schon in den letzten beiden Jahren sehr erfolgreich wart. In diesem Jahr fand die Veranstaltung das erste Mal in der Max-Schmeling-Halle statt. Wie hast Du die Stimmung dort erlebt und warum seid ihr aus deiner Sicht in der Halle so erfolgreich?

Sebastian Reiniger: Die Stimmung und das ganze Umfeld waren super. Das sind die Momente warum man diesen Sport so liebt und was ihn so groß macht. FĂŒr Fußballer auf Amateurebene war das eine tolle Veranstaltung und Erfahrung. Wir waren einfach super auf dieses Turnier eingestellt und haben dafĂŒr extra 1-2 mal in einer Kunstrasenhalle trainiert. In der Halle zĂ€hlt jede Kleinigkeit. Wir hatten einfach einen super Tag erwischt und an diesem Tag sowohl die mannschaftliche Geschlossenheit als auch viel individuelle Klasse zu bieten.

Li47: In der zurĂŒckliegenden Vorbereitung hat das Team gute Ergebnisse erzielt. Wie siehst Du die Entwicklung eurer Mannschaft und mit welchen Erwartungen gehst Du in die RĂŒckrunde? Sebastian Reiniger: In die Ergebnisse der Vorbereitung wĂŒrde ich immer nicht viel rein interpretieren. Wichtig ist, dass die Mannschaft die Vorgaben des Trainers fĂŒr die jeweiligen Situationen umsetzt, damit diese fĂŒr Punktspiele automatisiert werden. In Neustrelitz z. B. verlieren wir 3:0, obwohl wir dort sehr ordentlich aufgetreten sind und mindestens ein ebenbĂŒrtiger Gegner waren. Wir wollen uns in der RĂŒckrunde einfach weiter stabilisieren und die positive Entwicklung fortfĂŒhren. Wenn wir das schaffen klettern wir automatisch vielleicht noch ein paar PlĂ€tze nach oben.

interview-bobby-05Li47: Am kommenden Mittwoch steht das Viertelfinale im Berliner Pilsner Pokal an. Wie schĂ€tzt Du unseren Gegner, Hertha 06, ein und wie siehst Du die Chancen auf ein Weiterkommen? Sebastian Reiniger: Wir freuen uns alle sehr, dass wir es wieder in das Viertelfinale geschafft haben wie vor 2 Jahren und wie wir alle wissen ist der Weg zum Finale nicht mehr weit. Vom Papier her sind wir natĂŒrlich der Favorit aber der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze, welche wir natĂŒrlich versuchen werden zu widerlegen. Ich schĂ€tze Hertha 06 als eine spielstarke Mannschaft ein, welche den Willen auf das Weiterkommen deutlich zeigen wird. Wir haben wirklich sehr hart und konzentriert gearbeitet und auf alle EventualitĂ€ten vorbereitet. Wenn wir das umsetzen stehen die Chancen auf den Einzug ins Finale sehr gut.

Li47: Wir bedanken uns fĂŒr das GesprĂ€ch und wĂŒnschen Dir auch weiterhin alles Gute bei Lichtenberg 47!

Sebastian Reiniger: Ich bedanke mich fĂŒr das nette GesprĂ€ch.

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