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Oberligateam: Auswärtserfolg durch Goldenes Tor in letzter Minute

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Oberligateam: Auswärtserfolg durch Goldenes Tor in letzter Minute

fuerstenwalde-li47Zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde mussten unsere 47er bei Union Fürstenwalde antreten. Im Hinspiel stand es nach 90 Minuten 0:0. Nach diesem Ergebnis sah es vor über 500 Zuschauern auch diesmal 89 Minuten lang aus, aber Oliver Götze konnte nach einem Lattentreffer von Thomas Brechler den letztlich entscheidenden Treffer markieren. Besonders erwähnenswert ist, dass Oliver Götze sich an dieser Stelle vor einem Jahr einen Kreuzbandriß zugezogen hatte. So konnte unser Team seine Serie auf neun Spiele ohne Niederlage mit einer Ausbeute von 23 Punkten ausbauen.

FSV Union Fürstenwalde
Kevin Schulz – Maximilian Weyer, Amadeus Wallschläger, Lucas Bähr, Christian Jacobeit, Lukoki Kalixto (87. Philip Januschowski), Erkut Ergiligür, Maik Haubitz, Christian Mlynarczyk, Roland Richter, Murat Turhan (72. Rifat Gelici)
Trainer: Mario Reichel

SV Lichtenberg 47
Danny Kempter – Geoffrey Borchardt, Domenique Runge, Orkun Bicen, Björn Bandermann, Johannes Ebert (53. Oliver Götze), Felix Polster (73. Marinko Becke), Christian Gawe, Alexander Foth (82. Christoph Zimdahl), Kadir Erdil, Thomas Brechler
Trainer: Daniel Dejanovic / Uwe Lehmann

Tor: 0:1 Oliver Götze (89.)

Schiedsrichter: Florian Lechner – Assistenten: Florian Markhoff, Matthias Bastian

Zuschauer: 508 zahlende

Bericht aus der Märkischen Onlinezeitung vom 09.03.2014 18:51 Uhr
„Lichtenberg 47 entwickelt sich in der Fußball-Oberliga zum Angstgegner für den FSV Union Fürstenwalde. Im vierten Aufeinandertreffen unterlag das Team von Trainer Mario Reichel am Sonntag zum dritten Mal – diesmal vor mehr als 500 Zuschauern mit 0:1 (0:0).
Und dieser Erfolg für die Lichtenberger fiel eher in die Kategorie glücklich. „Wir waren zum ersten Mal die bessere Mannschaft, haben aber wieder nicht gewonnen“, monierte Unions Trainer Mario Reichel. Die Entscheidung gelang den Gästen erst in der Schlussminute. Und die zog nicht nur wegen des späten Zeitpunktes ärgerliche Züge.
Zwar war der Schuss vom starken Thomas Brechler an die Latte satt und der Abstauber von Joker Oliver Götze reaktionsschnell. Allerdings regelwidrig, weil Schiedsrichter Florian Lechner unmittelbar zuvor bei einer Aktion das glasklare Handspiel eines Lichtenbergers hätte abpfeifen müssen. „Das war unglücklich, aber wir hatten die Möglichkeit, den Schuss zu blocken“, blieb Reichel selbstkritisch.
Dabei hatte sein Team ordentlich angefangen, mit einem agilen Christian Jacobeit, der gegen seine ehemaligen Kollegen auf der linken Seite viel Betrieb erzeugte. Gleichwohl führt deutlich mehr Ballbesitz nicht zwingend zum Erfolg. Vor allem, wenn die eigenen Chancen, die das Spiel bereithielt, mehr oder weniger kläglich vergeben werden. In der Anfangsphase, als Fürstenwalde noch geschickt Pässe in die Schnittstelle der Lichtenberger Abwehr spielte, wagten Lucas Bähr (10.) und Lukoki Kalixto (14.) erste Annäherungen. Murhat Turhan und Roland Richter vergaben die beste Gelegenheit, als sie nacheinander an Torwart Kempter scheiterten (17.).
Danach griff das Konzept der Gäste, die nur durch Johannes Ebert einmal auf das Tor schossen (16.), immer besser. Ein Konzept, dass sie sich laut Trainer Daniel Dejanovic „erst bei der Erwärmung und dem Erblicken des holprigen Rasens“ entwickelten. Taktisch diszipliniert und tief stehend verschoben sie die Mannschaftsteile eng verzahnt und lauerten auf Konter. Schön sah das nicht aus, war aber effektiv, weil Fürstenwalde nur wenig dazu einfiel.
In der zweiten Halbzeit setzte sich das schwache Niveau fort. „Wir wollten mit Diagonalbällen gegen die tiefstehende Abwehr zum Erfolg kommen, aber da haben einige nicht richtig zugehört“, kritisierte Reichel. Das Motto lautete langer Hafer nach vorn, wo Turhan allein auf weiter Flur kaum Chancen hatte, die Bälle zu verarbeiten. (…)
Erst in der Schlussviertelstunde erwachten die Unioner, aber Richter verstolperte aussichtsreich stehend (75., 76.). Und ein Kopfball von Haubitz ging knapp über das Tor (79.). Nach dem 0:1 verpassten Rifat Gelici und Haubitz noch die Ausgleichschance. Es bleibt dabei: Gegen Lichtenberg kann der FSV Union nicht gewinnen.“

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