Lichtenberg 47

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Oberligateam: Nach 75 Minuten Unterzahl 1:1 im Derby

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Oberligateam: Nach 75 Minuten Unterzahl 1:1 im Derby

li47-bfcVor 1267 zahlenden Zuschauern konnte unsere Mannschaft ein Unentschieden gegen den BFC Dynamo, der bisher alle Spiele gewonnen hatte, erzielen. Mit einer starken kämpferischen Leistung hielten unsere Spieler den Favoriten 90 Minuten in Schach. Am Ende hätten unsere 47er noch in aller letzten Sekunde den Siegtreffer erzielen können, aber das wäre dann doch nicht verdient gewesen.

SV Lichtenberg 47: Danny Kempter – Domenique Runge (76. Mehmet Aydin), Patrick Töpfer, Sebastian Reiniger, Geoffrey Borchardt – Marinko Becke, Kadir Erdil, Felix Polster (88. Christoph Zimdahl), Alexander Foth (60. Oliver Götze) – Thomas Brechler, Christian Gawe

Trainer: Daniel Dejanovi / Uwe Lehmann

BFC Dynamo: Stephan Flauder – Philip Saalbach, Patrick Brendel, Philipp Haastrup, Christof Köhne – Denis Novacic – Lukas Rehbein (43. Djibril N`Diaye, 65. Philipp Dartsch), Tobias Scharlau (49. Christopher Kalkutschke) – Björn Brunnemann – Kevin Gutsche, Christian Preiß

Trainer: Volkan Uluc

Tore: 1:0 Sebastian Reiniger (47.); 1:1 Christian Preiß (56.)

Schiedsrichter: Henry Müller – Assistenten: Matthias Alm, Frank Kaminski

Zuschauer: 1267 zahlende

Gelbe Karten: Kadir Erdil (4.), Oliver Götze / Christopher Kalkutschke, Djibril N`Diaye, Kevin Gutsche (2.), Lukas Rehbein (3.), Tobias Scharlau, Christof Köhne

Gelb/Rote Karte: Thomas Brechler (16., wiederholtes Foulspiel) / –

Bericht:

Eigentlich waren die Vorzeichen klar: unsere Gäste aus Hohenschönhausen kamen als ungeschlagener und souveräner Tabellenführer in die HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“ und brachten circa 900 Fans mit, die ihre Farben unterstützten, während unsere Mannschaft nach doch recht wechselhaften Ergebnissen in dieser Saison noch nicht so recht wusste, wo sie stand; demnach wäre nichts Anderes als ein klarer Sieg des BFC Dynamo zu erwarten gewesen. Aber es gab auch einige Dinge, die für unsere 47er sprachen, da war das mehr als unglücklich verlorene Finale im letztjährigen Berliner Pilsener Pokal gegen eben diesen Gegner, da war der Wechsel von Lukas Rehbein zu diesem Gegner und nicht zuletzt war es ein Derby, in dem oft der Außenseiter zu einer Überraschung fähig ist und so sollte aus auch am Ende kommen. Das Spiel begann mit viel Ballbesitz für unsere Gäste, da 47 aus einer gesicherten Defensive agierte. Bereits in der 16. Minute musste dann Thomas Brechler wegen einer Gelb-Roten-Karte zum Duschen, so dass wir fortan nur noch zu zehnt waren. Der BFC bemühte sich unsere Mannschaft unter Druck zu setzen und den numerischen Vorteil auszunutzen. Dieses Vorhaben unserer Gäste gelang aber nur bedingt; zwar wurde minutenlang der Ball wie beim Handball um unseren 16er herumgespielt, aber Abschlusshandlungen waren Mangelware, auch weil unsere 47er eine sehr gute kämpferische Einstellung zeigten. Bei den Kontern rückte unsere Mannschaft zu selten konsequent nach, so dass diese immer wieder verpufften. So war das torlose Remis zur Pause durchaus verdient.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich an der Grundausrichtung wenig, aber als unsere Mannschaft bei einer Standardsituation mit mehreren Spieler aufgerückt war, gelang Sebastian Reiniger per Kopf die umjubelte Führung. Diese sollte aber nur neun Minuten Bestand haben, denn nach einem Standard für den BFC stimmte die Zuordnung nicht und Christian Preis glich mit einer Direktabnahme aus. Auch im weiteren Verlauf gelang es unserer Mannschaft, kaum Gefahr für das eigene Tor aufkommen zu lassen, was aber auch an den doch recht einfallslosen Versuchen des BFC Dynamo lag, mit Diagonalbällen aus dem Halbfeld unsere Defensive in Verlegenheit zu bringen. Auf der anderen Seite startete unsere Mannschaft auch immer wieder Entlastungsangriffe, aber wie in der ersten Halbzeit wurde auch jetzt nur zögerlich nachgerückt, so dass meist wenig Gefahr davon ausging. In der 92. Minute hatten wir dann doch noch die Chance auf den Siegtreffer, aber Mehmet Aydin verschoss aus aussichtsreicher Position. So stand am Ende ein Punktgewinn, mit dem man nach der Hinausstellung in der 16. Minute und 74 Minuten in Unterzahl zufrieden sein muss. Vor allem da unsere Mannschaft endlich ihr wahres Gesicht zeigte und kämpferisch eine überzeugende Leistung bot und anders als in den Partien zuvor in der 2. Halbzeit nicht abfiel. Jetzt gilt es diese Leistung gegen den Torgelower SV zu bestätigen!

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