Lichtenberg 47

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Oberligateam: Mit Moral zum 3:1 beim Spitzenreiter

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Oberligateam: Mit Moral zum 3:1 beim Spitzenreiter

IMG_9833_klein3:1 gewinnt Lichtenberg 47 beim Spitzenreiter FSV Union Fürstenwalde. Was nach einer Sensation klingen könnte, ist bei genauerem Hinsehen nicht mehr ganz so überraschend, zumindest das heutige Spiel betrachtet. Von Beginn tat Lichtenberg 47 genau das Richtige, ging mit Leidenschaft und hoher Einsatzbereitschaft in die Partie. Trainer Daniel Volbert änderte die Startaufstellung gegenüber der Partie gegen FSV Luckenwalde lediglich auf einer Position. Kadir Erdil ersetzte den krankheitsbedingt fehlenden Kapitän Uwe Lehmann. In den ersten Minuten entwickelte sich die Partie recht zäh, der Gastgeber kam gar nicht auf Temperatur, Lichtenberg 47 tauchte das ein oder andere Mal recht gefällig vor dem Gehäuse von Hinz auf. Doch hochkarätige Chancen waren nicht dabei. Nach gut 25 Minuten die erste gefällige Aktion der Gastgeber, einen Kopfball konnte Sebastian Reiniger von der Linie schlagen, es war aber auch nicht solch eine hochkarätige Chance, dass einem das Blut in den Adern gefrieren sollte. Johannes Ebert hatte die größte Chance, als er aus einem Gewühl heraus aufs Tor schoss, doch ein Fürstenwalder Spieler warf sich noch dazwischen und konnte retten. Vieles blieb die Partie schuldig, so musste auch ein Abwehrfehler herhalten. Wallschläger vertändelte einen Ball gegen Johannes Ebert, der passte quer und Lukas Rehbein traf zur 1:0 Pausenführung für Lichtenberg 47 (40.). Doch Sekunden vor dem Seitenwechsel der größte Aufreger. Moussa Doumbia (wurde in der 42. Minute für den verletzten Oliver Götze eingewechselt) wird von den Beinen geholt, springt auf, zettelte eine Diskussion mit seinem Gegenspieler an, nun standen beide Kopf an Kopf und anschließend sah Doumbia die Rote Karte. Aus der Ferne war nicht genau zu erkennen warum, Proteste der 47er hielten sich aber in Grenzen.

Nach dem Seitenwechsel konnte es nur darum gehen, den hart erkämpften Vorsprung über die Zeit zu retten. Marcel Schreck kam für Christoph Zimdahl. Fürstenwalde wollte unbedingt den Ausgleich, doch es schien als sollte ihnen Nichts, aber auch gar Nichts einfallen. So plätscherte die Partie Minute um Minute dahin. Nicht eine weitere Torchance war von Union Fürstenwalde zu verzeichnen, Lichtenberg 47 stand also gut. Doch in der 65. Minute der nächste Nackenschlag für 47. Patrick Toepfer geht regelkonform zum Ball, sein Gegenspieler ließ sich lautstark fallen und Schiedsrichter Barsch zeigte auf den Strafstoßpunkt. Sicher eine harte Entscheidung. Roland Richter ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen und glich zum schmeichelhaften 1:1 aus. Nun glaubten nicht Wenige dass es nur eine Frage der Zeit werden würde, dass die Hausherren den Sieg einfahren würden, aber auch jetzt war Lichtenberg 47 hellwach und spielte weiter nach vorn. Der Gastgeber weiterhin völlig uninspiriert. In der 84. Minute nutzte Marcel Schreck einen Freistoß aus 17 Metern. Er schlenzte die Kugel um die Mauer und Keeper Hinz ließ ihn passieren und so ging 47 wieder verdient in Führung. In den letzten Minuten der Partie war das Anrennen der Gastgeber sichtbar, aber völlig harmlos und bei einem Konter konnte Lukas Rehbein nur unfair von den Beinen geholt werden. Da sich diese Situation im Strafraum abspielte zeigte Schiedsrichter Barsch erneut auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Sebastian Reiniger gewohnt sicher zum 3:1 Endstand (88.).

FSV Union Fürstenwalde: Michael Hinz – Lucas Bähr, Jan Arndt (60. Norman Guski), Tommy Beier, Amadeus Wallschläger, Tim Lensinger, Erkut Ergiligür, Steven Haubitz (60. Philip Januschowski), Maik Haubitz, Roland Richter (73. Gordon Griebsch), Christian Mlynarczyk Trainer: Mario Reichel

Lichtenberg 47: Danny Kempter – Florian Müller (80. Christian Gawe), Sebastian Creutzberg, Oliver Götze (42. Moussa Doumbia), Sebastian Reiniger, Kadir Erdil, Patrick Töpfer, Johannes Ebert, Björn Bandermann, Christoph Zimdahl (46. Marcel Schreck), Lukas Rehbein Trainer: Daniel Volbert

Tore: 0:1 Lukas Rehbein (40.); 1:1 Roland Richter (Foulelfmeter, 67.); 1:2 Marcel Schreck (84.); 1:3 Sebastian Reiniger (Foulelfmeter, 88.)

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