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Lichtenberg 47 – SV Empor (15. Spieltag Berlin Liga)

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Lichtenberg 47 – SV Empor (15. Spieltag Berlin Liga)

li47-empor-ergIn beeindruckender Manier meldete sich unsere Berlin-Liga-Mannschaft zurück. Nach zuletzt zwei Niederlagen wusste man nicht so recht, wo die Reise in der Saison 2011/12 hingehen sollte. Doch mit einem hochverdienten 4:0 gegen SV Empor gelang der Mannschaft von Trainer Daniel Volbert ein Befreiungsschlag. Bereits in der 1. Halbzeit waren die Fronten geklärt. Sebastian Reiniger und Björn Bandermann sorgten mit Toren, die Mannschaft mit ihrer Spielweise, für ein sicheres Polster. Die gute Vorstellung wurde in Halbzeit zwei noch getoppt. Alexander Foth und Moussa Doumbia sorgten für den 4:0 Endstand. Am Ende hätte 47 noch höher gewinnen können, aber die Tore haben sich die Spieler wahrscheinlich für die nächsten Partien aufgespart. Bilder online.

Die Ausgangslage:

In den Annalen des DFB steht die Schmach von Cordoba niedergeschrieben, doch in den Annalen des SV Lichtenberg 47 steht die Schmach gegen den SV Empor aus der Saison 2010/11 niedergeschrieben. Auch in den drei Punktspielen davor gab es für Lichtenberg 47 nur ein mageres Pünktchen gegen die Kicker aus dem Jahnsportpark. Hinzu kommt, dass Empor in den letzten sechs Spielen fünf Siege und ein Unentschieden einfuhr. Unsere 47er dagegen kamen im gleichen Zeitraum nur zu drei Siegen, ein Remis und zwei Niederlagen.

So lief das Spiel

Die stattliche Kulisse von 179 zahlenden Zuschauern konnte sofort das Knistern spüren. Beide Mannschaften waren von Beginn an bemüht, dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken. Dies gelang unseren 47ern über weite Strecken der ersten Halbzeit besser als den Gästen. Die Leidenschaft und Emotionen waren stets zu spüren. 47 begann die Partie recht offensiv, wobei die Hereinnahme von Moussa Doumbia für Alexander Schadow Wirkung zeigen sollte. Doch gerade über beide Außenspieler wurden die Angriffe vorgetragen, nur der letzte Pass kam nicht immer zum eigenen Mann. In der 28. Minute gelang Sebastian Reiniger der erlösende Führungstreffer. Ecke Alexander Foth, Kopfballverlängerung Manuel Wisnewski und Sebastian Reiniger stocherte den Ball irgendwie über die Linie. Anschließend gab es gar den „Ritterschlag“ von Alexander Foth. Mit dem 1:0 im Rücken wollte Lichtenberg 47 nun noch mehr. Doch die Gäste gaben fortan die etwas rustikalere Art. Mit der nötigen Gegenwehr und sportlicher Härte ließen sich unsere 47er aber den Schneid nicht abkaufen, im Gegenteil. Björn Bandermann konnte im Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden, der fällige Foulelfmeter wurde sicher verwandelt (Bandermann, 41.). Noch vor dem Seitenwechsel dezimierte sich Empor in Persona von Oliver Gaschekowski selbst, sicher eine Art Vorentscheidung.

Nach dem Seitenwechsel war die spielerische Überlegenheit unserer 47er noch deutlicher. Zwar gab es noch ein kleines aufflackern der Gäste, aber die sich für Steven Rajemann bietende Chance vereitelte Danny Kempter in gewohnter Manier. Damit war die Flamme der Hoffnung für unsere Gäste noch irgendwie ins Spiel zu finden vollkommen erloschen. Unsere 47er waren nun kaum zu halten. Fast im Minutentakt ergaben sich, teils hochkarätige Chancen, die aber von Moussa Doumbia, Marcel Schreck, Oliver Götze, Björn Bandermann und Sebastian Reiß allesamt liegen gelassen wurden. Nach dem Doppelschlag durch Alexander Foth und Moussa Doumbia (58. und 60.) ging es für Empor eigentlich nur um Schadensbegrenzung. Da wir 47er auch sportlich fair sind, haben wir den Gegner am Leben gelassen und die Mannschaft hat in den letzten, vielleicht 15 oder 20 Minuten das Ergebnis verwaltet.

Fazit:

Dass es am Ende ein solch deutlicher Erfolg wurde lag zum großen Teil an einer engagierten, kämpferischen und couragierten Leistung unserer 47er. Der Gegner hat nie richtig ins Spiel finden können. Somit ist dieses 4:0 hochverdient, es hätte auch zwei, drei Tore höher ausfallen können. Aber allein die Tatsache wie sich die Mannschaft nach den beiden Niederlagen gegen Mahlsdorf und in Gatow präsentiert hat, lässt auf weitere gute Spiele hoffen.

Statistik:

Lichtenberg 47: Kempter – Götze, Wisnewski , Reiniger, Jacobeit – Lehmann – Borchardt, Foth (78. Schadow), Schreck, Bandermann (72. Englert) – Doumbia (78. Reiß)

SV Empor: N. Dietrich – Kairies (46. Kibke), Damies (67. Gräber), Breitfeld, Schön – Kling (46. Gärtner), Höchst, J. Dietrich, Gaschekowski – Rajemann, Nan-Danke

SR: Borngräber; z. Zuschauer: 179

Tore: 1:0 (28.) Reiniger; 2:0 (41.) Bandermann – FE; 3:0 (58.) Foth; 4:0 (60.) Doumbia

Gelbe Karten: Reiniger, Lehmann, Götze

Gelb / Rote Karte: Gaschekowski (44.) U

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