Lichtenberg 47

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Lichtenberg 47 – Reinickendorfer Füchse (4. Runde Berliner Pilsener Pokal)

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Lichtenberg 47 – Reinickendorfer Füchse (4. Runde Berliner Pilsener Pokal)

pok-li47-fuechse-ergDie Ausgangslage:

Lichtenberg 47 ging eigentlich auf dem Zahnfleisch. Hielt sich die Liste der Ausfälle in der Hinrunde recht klein, so kam es gerade zum letzten Spiel im Jahre 2011 zu massiven Ausfällen. So musste Trainer Daniel Volbert mit Norman Janke, Patrick Boese, Björn Bandermann, Alexander Foth (alle langzeitverletzt), Sebastian Reiniger, Geoffrey Borchardt (beide verletzten sich innerhalb der letzten zehn Tage) auch auf Sebastian Reiß (Rotsperre), Danny Kempter und Sebastian Creutzberg (beide Urlaub) verzichten. Unsere Gäste aus Reinickendorf haben derzeit sicher andere Probleme als den Berliner Pilsner Pokal, Abstiegskampf pur steht wahrscheinlich im Jahr 2012 auf dem Programm.

So lief das Spiel

In den ersten Minuten merkte man unseren 47er die zahlreichen Umstellungen ein wenig an. Die Gäste nahmen in den Anfangsminuten rege am Spiel teil. Das junge Füchseteam wartete mit hoher Laufbereitschaft auf und setzte mit einem abgefälschten Freistoß ein erstes Zeichen (2. Minute). Doch mit zunehmender Spieldauer setzte der Favorit, unsere 47er, mehr und mehr die Akzente. Die ersten nennenswerte Aktion in Form einer Chance hatte Moussa Doumbia als er nach einer Englert-Flanke Keeper Dame das erste Mal ernsthaft prüfte. Nur acht Minuten später gelang Moussa Doumbia die verdiente Führung, Simon Gusman legte vor. Zu Beginn der zweiten Halbzeit merkte man den Füchsen den Willen dieses Spiel noch zu drehen an, nur große Gefahr bestand eigentlich zu keinem Zeitpunkt. Als Moussa Doumbia zum zweiten Mal traf war die Partie sicher entschieden (53.), zu harmlos der Auftritt der Gäste. In der 63. Minute erhöhte Alexander Schadow dann das Ergebnis auf 3:0 und somit war der Einzug der 47er in die nächste Pokalrunde gesichert.

Fazit:

Lichtenberg 47 hat die Partie trotz der zahlreichen Ausfälle klar beherrscht und den Gegner eigentlich zu keiner Zeit den Glauben an das Achtelfinale gegeben. Die völlig durcheinander gewirbelte Abwehr ließ so gut wie nichts zu und wenn doch mal etwas durchkam war Henning Schroedter ein guter Ersatz für den Etatmäßigen Keeper Danny Kempter. In der Vorwärtsbewegung war sogar der ein oder andere sehenswerte Spielzug zu sehen. Somit hat auch der vermeintliche „Zweite Anzug“ bewiesen, dass Ausfälle auch kompensiert werden können, denn so schlecht wie der Ein oder Andere geglaubt hat war das Team um Kapitän Uwe Lehmann auch mit neun Ausfällen nicht.

Statistik:

Lichtenberg 47: Schroedter (89. Riedel) – Götze, Lehmann, Wisnewski, Jacobeit – Englert, Gusman (82. Thiele), Schreck, Zimdahl – Schadow, Doumbia (87. Camara)

Füchse: Dame – Yildirim, Karacorluoglu, Acligüzel, Konal – Cubukcu (66. Hasanovic), Ahmetovic – Jara (70. Jimenez), Pekdemir – Blume (59. Durakovic), I. El-Asmer

SR: Mielenz; z.Z. 74

Tore: 1:0 (33.) Doumbia; 2:0 (53.) Doumbia; 3:0 (63.) Schadow

Gelbe Karten: Götze – Konal, Yildirim, Cubukcu

Gelb/Rote Karte: Yildirim (83. U)

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