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Lichtenberg 47 – NSCC Trabzonspor (17. Spieltag Berlin Liga)

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Lichtenberg 47 – NSCC Trabzonspor (17. Spieltag Berlin Liga)

li47-nscc-ergDie Ausgangslage:

Vor dem Spiel schien die Favoritenrolle klarer den je verteilt zu sein. Lichtenberg 47 mi32 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz, Trabzonspor, mit acht mickrigen Punkten, hält die rote Laterne der Berlin-Liga fest umklammert. Dazu kommen zwei, recht ordentlich herausgespielte Siege bei den 47ern und die Gäste müssen acht lange Spieltage auf ihren Goalgetter Akgün verzichten.

So lief das Spiel

Nur wenige Minuten nach Spielbeginn merkte jeder der 101 zahlenden Zuschauer im weiten Rund der HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“, dass dies kein glorreicher Auftritt von Lichtenberg 47 werden würde. Die exakt gleiche Mannschaft, die beim Gastspiel beim Berliner SC alles zeigte, kam nicht ins Spiel. Viel Stückwerk, viele Ungenauigkeiten in den Zuspielen und Leidenschaft war auch nicht zu erkennen. Anders die Gäste. Spielerisch sicher unterlegen, haben sie die Lethargie unserer 47er geschickt genutzt um den Führungstreffer durch Salhab (9.) zu erzielen. Sicher viele der Zuschauer dachten nun an einen Betriebsunfall, nicht so schlimm, es sind ja noch mehr als 80 Minuten zu spielen. Aber weit gefehlt. Lichtenberg 47 bekam weiterhin kein Fuß in das Spiel, zwar ging es fast nur in Richtung Trabzonspor-Gehäuse, aber hochkarätige Chancen waren nicht zu sehen. Symptomatisch für dieses Spiel als ein Abwehrrecke unserer 47er bei der Ballannahme völlig unbedrängt, der nächste Gegenspieler war mindestens 15 Meter entfernt, zu Boden sank. Nichts desto trotz glaubten die Zuschauer dass es nur eine Frage der Zeit werden würde bis 47 den Gegner an die Wand spielen würde. Als die Uhr des Schiedsrichters schon die Halbzeit ankündigte gelang Alexander Schadow der sicher nicht unverdiente Ausgleich (44.).

Nach dem Seitenwechsel kam der Zug mit dem schnellen 2:1 durch Moussa Doumbia (47.) ins rollen. Nun ist der Bann gebrochen und die Moral der Gäste ebenfalls. Ganze drei, vielleicht sogar fünf Minuten hielt die Hoffnung an. Fortan hieß es nicht mehr wir gehen auf das 3:1, nein wir verwalten lieber das 2:1. Lichtenberg 47 fand nicht mehr statt. Anders die Gäste, die sich verwundert die Augen gerieben haben müssen. Trabzonspor hatte nun mehr Spielanteile und die Fehlerquote bei den Rot-Weißen stieg und stieg. Erst köpfte der Gast noch höflicherweise am Kasten des 47-Keepers vorbei, aber in der 79. Minute dachte sich Salhab o.k. diese Einladung der 47er werde ich annehmen und erzielte den Ausgleichstreffer. Nun erwachte auch Lichtenberg 47 wieder und merkte dass man etwas mehr tun müsste, um Trabzonspor zu schlagen. Es ging also doch noch was, aber in den verbliebenen elf Minuten sollte nicht mehr als eine hochkarätige Chance durch Björn Bandermann herausspringen.

Fazit:

Jeder der vor dem Spiel von einem schweren Spiel sprach, wurde müde belächelt und aufgefordert am Sonntag beim Doppelpass (Sport1) dem vielbesagten Phrasenschwein Nahrung zu liefern. Zu klar waren die Rollen verteilt, aber letztlich wurde es doch eines der schwersten Spiele, wenn auch eigens verschuldet. Mit etwas Pech hätte der Gast gar den Siegtreffer erzielen können, das Unentschieden haben sie sich durch eigene Cleverness und Unzulänglichkeiten unserer Mannschaft verdient.

Statistik:

Lichtenberg 47: Riedel – Götze, Wisnewski, (46. Reiniger), Creutzberg, Jacobeit – Lehmann (80. Zimdahl), Schreck – Borchardt (46. Foth), Bandermann – Schadow, Doumbia

Trabzonspor: Öztürk – Topcu, Keles, Kirli, Aslan – Tüzen (66. Celik), Eryigit – Gündüzer, Özer – Colak (46. Kayacilar) – Salhab

SR: Schmalenbach; z. Zuschauer: 101

Tore: 0:1 (9.) Salhab; 1:1 (44.) Schadow; 2:1 (47.) Doumbia; 2:2 (79.) Salhab

Gelbe Karten: Aslan, Salhab

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