Lichtenberg 47

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Lichtenberg 47 – Frohnauer SC (18. Spieltag Berlin Liga)

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Lichtenberg 47 – Frohnauer SC (18. Spieltag Berlin Liga)

li47-frohnaufc-ergDie Ausgangslage:

Das Spiel gegen Trabzonspor schwirrte noch in vielen Köpfen. Zu groß die Enttäuschung unserer spielerischen Defizite gegen den Tabellenletzten. Mit dem Frohnauer SC kam eine Mannschaft in die HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“, die auch anderen Mannschaften von der Tabellenspitze die Schweißperlen auf die Stirn trieb (z.B. Altglienicke 1:1). Somit war die Favoritenrolle nicht so deutlich an 47 gegangen.

So lief das Spiel

Trainer Daniel Volbert stellte die Mannschaft ein wenig um. Oliver Götze rückte ins rechte Mittelfeld. Die Abwehrreihe mit vier Mannen recht kompakt gestellt.

Von Beginn an merkte man unserem Team eine ganz andere Einstellung zum Spiel an. Es ging von Anfang an nach vorne. Bereits nach vier Minuten hatte der Keeper der Gäste sich keinen anderen Rat gewusst, als den Ball außerhalb des Strafraumes in die Hand zu nehmen. Den anschließenden Freistoß knallte 47 an den Pfosten. Fast im Gegenzug gingen aber einige Kinnladen der 89 zahlenden Zuschauer runter, die Gäste nutzten einen Konter zum 0:1 (Bacak 5. Minute). Nach einer kurzen Phase des Entsetzens nahm 47 aber das Spiel wieder auf und kam bis auf wenige Ausnahmen mit dem Gegner auch recht gut zu Recht. Der Gegner hatte sich nach dem Führungstreffer mehr und mehr zurückgezogen, stand in der eigenen Abwehr auch recht kompakt, aber die ein oder andere Chance bot sich für unsere 47er. Nur das 1:1 wollte zu diesem Zeitpunkt nicht fallen.

Das Bild sollte sich auch in den zweiten 45 Minuten nicht ändern. Lichtenberg 47 im Vorwärtsgang, mit mehr Spielanteilen und mit der einen oder anderen Chance zum Ausgleich. Nur die letzte Konsequenz ließ zu wünschen übrig. In der 63. Minute wurde Oliver Götze, hätte noch zwei, vielleicht drei Meter zu laufen gehabt, um den Ball einschieben zu können, von den Beinen geholt, aber die Pfeife der Schiedsrichterin Katja Kobelt blieb stumm. Auch in der folgenden Szene als Björn Bandermann auf Keeper Perovic zulief und dieser in Manier einer menschlichen Flugschule das Knie von Björn anvisierte und sicher auch getroffen hat. Schließlich droht Bandermann eine lange Pause (Verdacht auf Innen- und Außenbandriss). Aber nur wenige Augenblicke später traf Manuel Wisnewski zum hochverdienten Ausgleich (71.). Aber hier sahen nicht viele im Stadion den Treffer als korrekt an, die schreibende „Fachpresse“ macht sogar ein Phantomtor daraus. Aber zu aller Sicherheit gibt es, anders als im Jahre 1966, Beweise für einen regulären Treffer.

Nach diesem Ausgleich hatten beide Teams Interesse am Siegtreffer. Die Visiere wurden hochgeklappt und es entwickelte sich ein Konterfestival erster Klasse. Es ging in den letzten Minuten hin und her und für beide Mannschaften war ein Siegtreffer möglich. Schlussendlich blieb es bei diesem, für die Gäste eher schmeichelhaften, 1:1.

Fazit:

Wenn man allein die Tabellenkonstellation betrachtet, müsste von zwei verlorenen Punkten gesprochen werden, sicher ist dies auch so, aber die Einsatzbereitschaft und die Leidenschaft, die in der Vorwoche so schmerzlich vermisst wurde, war zu sehen. Somit hat die Mannschaft den unmittelbaren Anschluss an den Tabellenführer VSG Altglienicke verloren, aber am kommenden Samstag fährt man immer noch als Tabellenzweiter zum Spitzenspiel nach Altglienicke.

Statistik:

Lichtenberg 47: Kempter – Creutzberg, Wisnewski, Jacobeit – Götze, Lehmann, Schreck (61. Reiß), Bandermann (68. Zimdahl) – Schadow, Doumbia (59. Borchardt)

Frohnauer SC: Perovic – Groß (46. Ryberg), Die-Kwarteng, Koth, Göhler – Mäder – Przesang (79. Ayad), von der Aue, Ben Abdallah, Zeih – Bacak (86. Mnich)

SR: Kobelt; z. Zuschauer: 89

Tore: 0:1 (5.) Bacak; 1:1 (71.) Wisnewski

Gelbe Karten: Götze, Lehmann – Koth, Mäder

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