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Lichtenberg 47 entfacht Begeisterung, scheidet aber aus

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Lichtenberg 47 entfacht Begeisterung, scheidet aber aus

pok-bfc-li47-ergAm Ende war es eine der bitteren Pokalnächte die wahrscheinlich jeder Fußballer schon einmal erlebt hat. Lichtenberg schied beim Oberligisten BFC Dynamo mit einem 1:2 (0:2) aus. Am Ende war die Begeisterung der 47-Anhänger so groß, da wollten Mütter ihre Söhne knuddeln und herzigen und die Fans wollten mit der Mannschaft, trotz einer Niederlage abklatschen.

Doch in den ersten 45 Minuten deutete wenig auf ein enges Pokalmatch hin, lediglich die teilweise Hilflosigkeit des Oberligisten gegenüber unseren 47ern. In den ersten 15 Minuten tasten sich beide Mannschaften ab, Lichtenberg 47 war allerdings eine gewisse Nervosität anzumerken. Ab der 15. Minute kam 47 richtig ins Spiel rein, allerdings blieben Chancen auf beiden Seiten Mangelware. Den entscheidenden Unterschied sollte die Chancenverwertung ausmachen. In der 33. Minute war es Kamil Kassian, der einen Schnitzer in der 47er Abwehr zum vielumjubelten 1:0 nutzen konnte. Lichtenberg 47 war fortan sichtlich um den Ausgleich bemüht, aber der Gastgeber nutzte eine der vielen Standprobleme auf 47er Seite zum 2:0 aus. Dennis Rehausen schnappte sich die Kugel und markierte die Vorentscheidung (44.).

Mit Beginn der zweiten Halbzeit ein völlig anderes Bild. Lichtenberg 47 kämpfte sich richtig in die Partie und bestimmte von nun an das Geschehen. BFC Dynamo fand in der zweiten Halbzeit gar nicht mehr statt. Nun ergaben sich auch Chancen für Lichtenberg 47. In der 67. Minute war es Alexander Schadow, der einen Stellungsfehler der Abwehr zum Anschlusstreffer nutzen konnte. Nun gab es kein Halten mehr, Lichtenberg 47 drängte förmlich auf den Ausgleich. Lediglich der mangelnden Chancenauswertung war es, die den Ausgleich nicht fallen ließen. Moussa Doumbia (75.) und Oliver Götze (88.) konnten hochkarätige Chancen nicht nutzen. Die Gefahr unserer 47er ließ gar den Trainer des BFC Dynamo die sportliche Fairness vergessen, Schiedsrichter Jessen verwies ihn auf die Tribüne und ab der 75. Minute wurden auch die Ballmädchen abgezogen. Bleibt noch zu erwähnen, dass Henning Schroedter in der Nachspielzeit eine Handelfmeter gegen Kurbjuweit parieren konnte.

Am Ende steht zwar ein bitteres Ausscheiden, aber die Mannschaft hat sich, gerade in der zweiten Halbzeit, von der besten Seite gezeigt, Kampf, Herz und Leidenschaft. Dafür gebührt ihr höchster Respekt. Aber auch der Support für Lichtenberg 47 war an diesem Abend hervorragend. Der gesamte Jugendbereich und viele begeisterte Fans haben Lichtenberg 47 bei diesem Pokalfight unterstützt, dafür gebührt auch euch großer Respekt. Dieser Abend hat trotz der schmerzlichen Niederlage Gänshautfeeling gebracht.

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