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Lichtenberg 47 – Eintracht Mahlsdorf (13. Spieltag Berlin Liga)

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Lichtenberg 47 – Eintracht Mahlsdorf (13. Spieltag Berlin Liga)

li47+emahlsdorf-ergViel hatten sich beide Mannschaften vorgenommen, 47 wollte die Tabellenführung nicht wieder abgeben, Mahlsdorf wollte den Abstand zum Leader nicht anwachsen lassen. Doch bereits in den ersten Sekunden war zu erkennen, die Mahlsdorfer fletschten die Zähne mehr als unsere 47er. Bei unseren „Rot-Weißen“ war eigentlich nur das ängstliche Klappern der Zähne zu hören. Da passte es gerade ins Bild dass Zorn nach einem individuellen Fehler den Ball quer legen konnte und Janitzek aus acht Metern in die Maschen dreschen konnte. Wobei der Ball eher überlegt ins Tor beförderte. Dies schien unsere 47er noch mehr zu lähmen, nur Mahlsdorf agierte und drängte auf das zweite Tor. Ein katastrophaler Fehler auf Höhe der Mittellinie spielte dem Tabellenvierten in die Karten. Korn seine Eingabe konnte Heller zum 2:0 verwandeln. Die Partie schien entschieden, Lichtenberg 47 ohne Saft und Kraft, Mahlsdorf stets engagiert und gefährlich. Wenige Minuten vor der Halbzeit hatten die 221 zahlenden Zuschauer den Eindruck, die elf 47er auf dem Rasen wollten sich doch gegen die drohende Niederlage wehren, allerdings klare Chancen waren nicht zu verzeichnen.

In der Halbzeitpause hofften viele Anhänger unserer 47er auf einen Hallo-Wach-Effekt, schließlich konnte die Mannschaft auch gegen die Reinickendorfer Füchse die Partie binnen 45 Minuten drehen. Auch der Dreifachwechsel (Doumbia, Jacobeit und Zimdahl kamen für Schreck, Englert und Wisnewski) deutete auf eine veränderte Moral unserer 47er hin. Doch der an diesem Tag sehr gut aufgelegte Korn trat das Ansinnen vieler im Stadion mit Füßen. Mit seinem 3:0 in Minute 52 machte er sämtliche Hoffnungen zunichte. Einzig Burmeister hatte ein Einsehen mit den 47ern. Wenn schon kein 47er in der Lage ist ein Tor zu erzielen, so werde ich diesen Part übernehmen. Nun stand es „nur“ noch 1:3. Jetzt keimte so etwas wie Hoffnung bei den 47ern auf. Ein paar gefällige Spielzüge, die ein oder andere hauchzarte Chance und die Hoffnung auf ein schnelles Anschlusstor waren zu verspüren. Als dann Götze und Zimdahl von Jakubietz vernascht wurden, Heller die Flanke zum 4:1 nutzte, waren sämtliche Hoffnungen begraben. Das 5:1 durch Heller sollte dann auch nur noch der Statistik halber erwähnt werden.

Fazit:

Viel, viel hat sich Lichtenberg 47 vorgenommen, doch auf dem Grün der HOWOGE-Arena war davon leider nichts mehr zu spüren. Was sich in den letzten Spielen angedeutet hatte, dass deckten die Mahlsdorfer mit ihrer Qualität hemmungslos auf. Wenn man dann nicht einmal Leidenschaft in die Waagschale wirft braucht man sich nicht zu wundern, dass man Ende Oktober sprichwörtlich eingeseift wird. Beindruckend und erfreulich wie die Fans hinter der Mannschaft stehen ein klares Bekenntnis zur Mannschaft zu stehen. Dass macht stolz. Nun ist die Mannschaft im nächsten Spiel gefragt, eine ähnliche Serie wie von Spieltag zwei bis zwölf zu starten.

Statistik:

Lichtenberg 47: Kempter – Götze, Wisnewski (46. Jacobeit), Reiniger, Bandermann – Lehmann, Creutzberg – Englert (46. Zimdahl), Schreck (46. Doumbia), Foth – Schadow

E. Mahlsdorf: Müller – Kiesewetter, Ehrke, Burmeister, Albat – Piechocki (61. John) – Janitzek, Korn (82. Thürk), Jakubietz (70. Rafael), Zorn, Heller

SR: Schumacher z.Zuschauer: 221

Tore: 0:1 (4.) Janitzek; 0:2 (33.) Heller; 0:3 (52.) Korn; 1:3 (57.) Burmeister ET; 1:4 (66.) Heller; 1:5 (84.) Heller

Gelbe Karten: Reiniger, Schreck, Jacobeit – Albat, Kiesewetter

Rote Karte: Zorn (87.)

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