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Großfeldfrauen: Kreuzberg – Lichtenberg 47 1:1 (1:1)

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Großfeldfrauen: Kreuzberg – Lichtenberg 47 1:1 (1:1)

Das erwartet schwere Spiel

Leider müssen wir, als Trainerteam konstatieren, dass wir mit den Großfeldfrauen den Rückrundenstart in den Sand gesetzt haben.
Nach der Schneeniederlage gegen Türkiyemspor gab es heute beim Mitaufsteiger aus Kreuzberg nur ein 1:1.
Dass es ein schweres Spiel werden sollte, war ja nicht nur so dahergesagt, sondern beruhte auf den Erfahrungen mit dem extrem kleinen und schwer zu bespielenden Kunstrasen in der Lobeckstrasse.
Unsere Frauen kamen zwar recht gut ins Spiel, besonders Ari machte vorne viel Betrieb, aber ein Tor blieb ihr versagt.
Beim ersten Angriff der Gäste konnte sich niemand entscheiden, die starke Chelsea Wright zwischen den Ketten bei der Ballannahme zu stören, so dass sie eine Ecke herausholen konnte.
Diese Ecke kam gefährlich in den Strafraum, den herunterfallenden Ball wollte aber nur eine Kreuzbergerin, während wir zu passiv waren, und schoss ihn ins Tor.
Das spielte den Gastgeberinnen extrem in die Karten und sie verteidigten mit Haken und Ösen. Wir erspielten uns zwar immer wieder gute Chancen, aber waren beim Abschluss nicht entschlossen genug.
Ein starker Freistoß von Jessi Albrecht landete an der Latte.
In der 35 Minute zeigte dann Sharon Temblowski was sie eigentlich kann und traf zum 1:1.
Das war aber leider ihre einzige gute Szene und wirkte sonst eher indisponiert. Deshalb wurde sie dann von Jule Hass ersetzt.
In der zweiten Hälfte das gleiche Bild.
Während der DFC praktisch keine weitere Torchance hatte, mussten wir versuchen diesen Riegel zu knacken.
Wenn es uns mal gelang, stand uns noch 2x Latte oder Pfosten im Weg, oder wir vergaben ganz knapp oder die nun im Tor stehende Chelsea Wright parierte glänzend.
Das erlösende Tor wollte einfach nicht fallen.
Verdient wäre es alle mal, zumal die Kreuzbergerinnen alles andere als nette Gastgeberinnen waren und sich fragen müssen ob sie noch auf dem richtigen Weg sind, da sie ja ihre Projektmannschaft unter besonderen Vorzeichen am Start haben.
Das müssen sie aber mit sich selber ausmachen.
Für uns gilt hingegen, diesen Punktgewinn, der sich aber wie eine Niederlage anfühlt, richtig aufzuarbeiten.
Wir sind noch lange nicht da wo wir in der Hinrunde schon waren, und geschenkt wird uns von niemanden irgendwas.
Jeden einzelnen Punkt müssen wir uns hart erarbeiten.
Das wir unsere verletzte Spielmacherin Mona Aping langfristig ersetzen müssen, macht es ja auch nicht einfacher.
Gut das zumindest die eine oder andere Spielerin langsam wieder zurückkommt.
Sonntag gegen Stern 1900 wirds auch nicht leichter, aber rumlabern gilt nicht.
Wir haben weiterhin eine sehr gute Ausgangsposition und es heißt Charakter zeigen und weiter Punkt um Punkt zum Aufstieg zu sammeln.

Jens Uwe Ludwig

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