Lichtenberg 47

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Knüppelhartes Spiel gewonnen

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Knüppelhartes Spiel gewonnen
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Am letzten Sonntag war es für unsere 1. Frauen tatsächlich eine wahre Charakterschule und wir haben das bestanden.
Die Stärke von Grün Weiß Neukölln war uns völlig bewusst, da sind viele sehr gute Spielerinnen dabei. Warum sie das aber nicht in spielerische Klasse umsetzen können und sie deshalb nur im Mittelfeld der Tabelle stehen hat man heute vielleicht am besten gesehen.
Von Beginn an wurde auf dem Platz mehr gefightet und zerstört als gespielt.
Leider war auch der Schiedsrichter zumindest in der ersten Halbzeit nicht Herr der Lage.
Wir hatten tatsächlich große Mühe damit klar zu kommen. Nur wenn wir die Bälle schnell weiter spielten entkamen wir dem Zugriff.
So auch in der 21. Minute, als wir den Ball über unsere linke Seite spielten, und Außenverteidigerin Leonie Vetter sich in die Offensive einschaltete. Ihr toller Flugball krachte aber nur an die Latte.  Zum Glück setzte Jessica Bax nach und versenkte den Ball kraftvoll im Tor. Das war Ihr erster Saisontreffer, und dann noch so ein wichtiger.
Wir hatten schon vor dem Tor eine gute Phase und danach erst recht.
Das wir aber bald danach ein Gegentor hinnehmen mussten, war sehr ärgerlich, passte aber in dieses Spiel.
Ein langer Ball wurde von Ieva Bidermane gut geklärt, nur der Schiri entschied auf Freistoß. Da es ein wiederholt ungerechtfertigter Pfiff war, aber umgedreht der Pfiff oft ausblieb wenn wir gefoult wurden, war der Frust und das Unverständnis groß. So vergaß man vor lauter Ärger den dann sehr schnell ausgeführten Freistoß zu verhindern. Jenny Waldow wollte noch die angespielte Brück bei der Ballannahme stören, machte es aber etwas ungestüm, und die Neuköllnerin nahm die Einladung zum Fallen im Strafraum an. Dieser Elfer war zwar vertretbar, wenn auch in der Entstehung mehr als fragwürdig.
Bis zur Halbzeit kam von beiden Seiten keinerlei Spielfluss mehr auf und es ging mit dem 1:1 in die Pause.
Dort analysierten wir die Fehler, stellten taktisch etwas um und gingen hochmotiviert in die zweite Hälfte.
Neukölln schien das hohe Tempo der ersten Hälfte nicht mehr gehen zu können, und unsere Umstellungen zeigten Wirkung.
So gelang uns den Gegner vom eigenen Tor weiter wegzuhalten und uns aber selbst einige Chancen zu erarbeite.
Ein Schuss von wiederum Leonie Vetter ging zb nur um cm am Lattenkreuz vorbei.
In der 65 Minute eroberte Eugenia Acosta energisch den Ball und brachte ihn zu Jessica Bax, die sofort aus der Drehung mit links abzog und den Ball im Tor versenkte.
Ich persönlich hätte den Einsatz von Eugenia abgepfiffen, aber irgendwie auch ausgleichende Gerechtigkeit zum mehr als fragwürdigen Ausgleichstor der Gastgeberinnen.
Bis zum Ende blieb es natürlich eng und auch weiter sehr intensiv. Der Unterschied zur Ersten Hälfte war aber, das unsere Spielerinnen jetzt gut damit umgingen.
Neukölln hatte nur eine ernsthafte Chance, als Brücks Schuss knapp am Linke Pfosten vorbei ging.
In der reichhaltigen Nachspielzeit gab es nochmal heftig auf die Knochen, aber es passierte nichts weiter.

So war die Freude am Ende groß, denn es war heute nicht selbstverständlich dieses Spiel zu gewinnen und ging nur über eine klasse geschlossene Mannschaftsleistung, in die sich jede Einzelne überdurchschnittlich einbrachte.
Zur Belohnung kletterten wir auch noch auf Platz 2, da Türkiyemspor überraschend deutlich mit 4:0 gegen Union verloren hat.

Lichtenberg 47:
Kristin Suckau – Leonie Vetter, Anela Zakomac, Jessica Albrecht, Jenny Waldow (Steffi Hering), Ieva Bidermane, Sandy de Nicolò, Mona Aping, Sarah Schatton, Jessica Bax (Lisa Erdmann), Eugenia Acosta (Bianca Tschirpig) (JUL – Trainer)

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