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Frauen: Weiterer klarer Erfolg

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Frauen: Weiterer klarer Erfolg

frauen-neuUnsere Frauen sind sehr erfolgreich nach ihrem unglücklichen Abstieg in der letzten Saison in die neue Serie gestartet. Dem Sieg klaren Sieg im ersten Punktspiel folgte ein souveräner Auftritt im Pokal. Jetzt im ersten Heimspiel der Saison wartete der 1. FC Schöneberg II. Auch in diesem Spiel zeigten sich unsere Frauen von der besten Seite und konnten mit 8:1 ein sehr deutlichen Sieg einfahren.

2. Punktspiel: Die Verletzung von Anne überschattet das Spiel
Lichtenberg 47 – 1.FC Schöneberg II 8:1 (4:1)

Aufstellung
Anne Bismarck , Miriam Orphal , Sandra Müller, Annika Lenz, Laura Orphal (55. Kristin Peickert), Lara Rapp, Steffi Burgdorff, Steffi Pruß , Sandra Brämer (60. Carmen Bartels), Nancy Warnemünde (65. Caro Graff), Dashne Ahmed
Nicht eingesetzt: Manja Möllmer

Bericht
Heute stand uns mit dem 1.FC Schöneberg II eine sehr erfahrene Mannschaft gegenüber. Es ist immer eine Herausforderung gegen Teams, die genau wissen, was sie können und was nicht, ein gutes Spiel zu machen. So taten wir uns schwer ins Spiel zu kommen und leisteten uns in den Anfangsminuten einige unnötige Ungenauigkeiten. Das führte natürlich dazu das Nervosität aufkam, wofür exemplarisch die 8. Minute steht, als Laura Orphal als Außenverteidigerin den Ball hatte, sich aber nicht drehen konnte und so richtigerweise zurückspielte. Der Ball war nicht 100% optimal, Anne Bismark reagierte leider etwas zu spät, so dass die Schönebergerin Rohn vor ihr an den Ball kam und ihn zur 0:1 Führung ins Tor spitzelte.

Glücklicherweise gelang der heute extrem spritzig und engagiert wirkenden Nancy Warnemünde praktisch postwendend der Ausgleich und ab da bestimmten wir auch das Spiel. Nicht alles sah gut aus, aber es gab ein klares Übergewicht und immer wieder gute Chancen. Bis zur Pause konnten wir so durch den dann lupenreinen Hattrick von Nancy Warnemünde und einem eleganten Drehschuss mit links von Lara Rapp auf 4:1 davon ziehen.
In der Pause wurden die wichtigsten Sachen noch einmal angesprochen, dazu gehörte mein Ärger über das Gegentor aber auch die gleichzeitige Aufforderung, jetzt angstfrei und selbstbewusst Fußball zu spielen.

Das klappte auch auf Anhieb, gleich der erste Angriff wurde perfekt vorbereitet und die dann zur Grundlinie laufende Steffi Burgdorf spielte den Ball nach innen, wo schon zwei Spielerinnen einschussbereit warteten. Ach nein, Steffi Burgdorff`s Ball rutschte ihr ein wenig ab und landete darum unhaltbar im kurzen Eck. Sehr schön, dass sich jetzt auch Steffi Burgdorff in die Torschützenliste mit einträgt. Als dann Nancy Warnemünde ihr viertes Tor schoss, war mit dem 6:1 alles in diesem Spiel klar. Nancy Warnemünde durfte sich bei ihrer Auswechslung einen großen Applaus der Zuschauer genehmigen und unsere drei „Neuen“ brachten noch mal viel frischen Schwung ins Spiel. So erhöhte erst Carmen Bartels auf 7:1, als sie einen Pfostenkracher von Caro Graff gedankenschnell verwertete, zwei Minuten später war es umgedreht, Carmen Bartels brachte eine Flanke vors Tor und Caro Graff schulterte ein.
Jetzt ging es eigentlich nur noch darum, ob wir defensiv die Ordnung bis zum Ende halten würden und uns vorne weitere Tore gelingen würden.
Leider wurde diesen Gedankenspielen ein jähes Ende gesetzt, als bei einer der ganz wenigen Schöneberger Chancen eine Spielerin in die am Boden liegende Torhüterin Anne Bismark lief und ihr unabsichtlich das Knie ins Gesicht rammte. Anne Bismark hatte starke Schmerzen und eine stark blutende Wunde im Gesicht. Es blieb nichts andere übrig, als den Rettungswagen zu rufen, der Anne Bismark versorgte und ins Krankenhaus Friedrichshain brachte.
Sie fällt leider erst einmal wegen eines durchgehenden Cuts unter der Lippe, der genäht werden musste, aus. Von hier aus wünschen wir ihr eine schnelle und gute Genesung, denn wir brauchen unsere Anne Bismark ja dringend.
Nach der ungewollten Pause waren noch gut 15 Minuten zu spielen, wir in Unterzahl, da wir bereits 3x gewechselt hatten, Carmen Bartels ging aber für Anne Bismark ins Tor.
An ein geordnetes Spiel konnten beide Seiten angesichts des schweren Unfalls nicht mehr denken, so mache ich auch niemanden einen Vorwurf, das gleich mehrere 1000%ige Chancen vergeben wurden.

Unter dem Strich ist es sehr Ambivalent, einerseits Freude über den zweiten Sieg, auch wenn mich das Gegentor wurmt, aber die Verletzung von Anne Bismark trübt alle Freude.

Und bereits am nächsten Samstag erwartet uns mit dem Mariendorfer SV eine ganz ganz schwere Auswärtshürde. Diese Mannschaft besteht aus großen Teilen aus den ehemaligen Berlin-Ligaspielerinnen des TSV Helgoland.

Im Pokal sind wir ja erfreulicherweise durch das 5:1 bei Arminia Heiligensee eine Runde weitergekommen, jetzt erwarten wir zu Hause den Berlin-Ligisten vom Adlershofer BC, gegen den wir in der Vorbereitung mit 0:2 unterlagen.

Ebenfalls sehr erfreulich war das tolle Fotoshooting vor dem Spiel. Vielen Dank an den Haus- und Hoffotographen Ricardo von Lichtenberg 47. Wir sind alle schon sehr gespannt was herausgekommen ist.

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