Lichtenberg 47

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Frauen-Großfeld: Lichtenberg 47 – Moabiter FSV 5:3 (2:1)

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Frauen-Großfeld: Lichtenberg 47 – Moabiter FSV 5:3 (2:1)
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Notelf gewinnt glücklich
Fast 50% unseres Kaders stand heute nicht zur Verfügung. Verletzungen, Semesterferien und vor allem die Grippewelle hat uns heftig zugesetzt.

So spielte Rubina Kern erstmals für die Frauen, sie ist eigentlich noch B-Mädchen.
Der FSV seinerseits ist weit besser als der Tabellenplatz, und fegte vorige Woche erst den BSC Marzahn mit 7:1 vom Platz. Nicht zufällig wie wir feststellten.
Wir kamen aber gut ins Spiel und erarbeiteten unsere ersten Chancen durch Steffi Burgdorff, die aber knapp vergab und der heute richtig gut aufgelegten Sandra Müller, die eine Freistoß ganz knapp übers Tor setzte. Auch sämtliche Ecken von ihr waren sehr gut geschlagen.
Nach der dritten Ecke kam Annika Lenz an den Ball und passte ihn sehr klug zu Rubina Kern zurück. Diese zog direkt aus knapp 20 Metern ab und der leicht abgefälschte Schuss schlug im Tor ein. So kann man mal als ganz junge Spielerin im ersten Spiel mal auf sich aufmerksam machen.
Moabit war jetzt etwas geschockt und wir legten nach. Wieder nach sehr guter Vorarbeit der Kapitänin konnte Sarah Schatton das 2:0 erzielen.
Eigentlich hatten wir nun alles im Griff, aber die Dramaturgie des Spieles sah vor, dass wir den Gegner immer wieder ins Spiel zurückkommen lassen sollten.
Hier war es so, dass in der 30. Minute ein schon sicher gehaltener Freistoß Angie Lamprecht aus den Handschuhen rutschte und dann auch noch ins Tor trudelte.
Das war auch der Weckruf für Moabit, die uns über beide Aussenpositionen immer wieder heftig zusetzten.
Zu Beginn der 2. Halbzeit starteten wir wiederum besser und Sarah Schatton gelang in der 55. Minute mit einem sehenswerten Schlenzer das vorentscheidende 3:1. Dachten wir zumindest.
Aber wie schon in Halbzeit Eins ließen wir die nie aufsteckenden Gegnerinnen ins Match zurückkommen.
Viele ungenaue Bälle landeten bei den Moabiterinnen und so kamen sie immer wieder mit teils wirklich guten Kombinationen vor unser Tor.
In der 70. Minute gab es einen tiefen Ball von unsere rechten Seite in die Mitte. Ich denke es war Abseits, allerdings für den guten Schiri Paul Weßeling sehr schwer zu sehen. Auf jeden Fall ließ Jana Allershausen sich die Chance nicht entgehen und verkürzte auf 3:2. und noch schlimmer, nur 3 Minuten später waren wir wieder nicht energisch genug im Defensivverhalten und kassierten das 3:3, nachdem Angie aber den ersten Ball noch sehr gut abwehren konnte.
Was mir an unserem Team gefällt, ist, dass die Spielrinnen sich in dieser schwierigen Phase positiv motivierten und als geschlossenes Team nochmals auf Sieg spielten.
Es war dann allerdings der individuellen Klasse einer Sarah Schatton vorbehalten, unsere Farben in der 81 Minute wieder in Führung zu bringen. Sarah wird nach ihrer Verletzung langsam aber sicher immer stärker, was gerade jetzt für uns sehr wichtig ist.
In der 88. Minute krönte unsere Kapitänin dann ihre Leistung mit einem Wembleytor, der tolle Schuss sprang von der Unterkannte der Latte nach unten und war vermutlich auch drin. Um erst gar keine Fragen wir damals in England aufkommen zu lassen, machte Sarah ihn nochmal richtig rein, aber Treffer wurde Annika gut geschrieben.
Am Ende ein mühevoller Sieg gegen einen guten Gegner, aber in Anbetracht der Personalsituation muss man als Trainer auch mit diesem erkämpften und etwas glücklichen Sieg zufrieden sein.

Lichtenberg 47
Angie Lamprecht, Jule Hass, Olga Kolomiets, Dashne Ahmed, Sophia Papadopoulou,
Steffi Burgdorff, Annika Lenz, Sandra Müller, Sarah Schatton, Anna Geppert (Shalina Lüer), Rubina Kern

 

 

Jens Uwe Ludwig

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