Lichtenberg 47

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Frauen: Mit Viel Glück, etwas Geschick aber großer Leidenschaft gewonnen

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Frauen: Mit Viel Glück, etwas Geschick aber großer Leidenschaft gewonnen

Lichtenberg 47 – GW Neukölln 1:0 ( 0:0)

Das erste Heimspiel im Zoschkestadion brachte uns den ersten und völlig unerwarteten Heimsieg. In der ersten Viertelstunde konnten wir das Spiel noch halbwegs offen gestalten, aber mit der Zeit übernahm GWN immer mehr die Spielkontrolle. Nicht unerwartet, spielt Neukölln doch schon seit Jahren zusammen und sind immer sehr weit vorne in der Berlin-Liga zu finden. Wir dagegen als Aufsteiger sind spielerisch noch nicht Berlin-Liga tauglich und müssen uns alles sehr hart erarbeiten.

Genau das hat dieses Spiel heute eindrucksvoll gezeigt. Aber ohne eine gehörige Portion Glück wäre Neukölln bereits in der ersten Halbzeit auf und davon gezogen. Da sie aber nicht das Tor erzielten, und wir uns notfalls auch in die Bälle warfen um das 0:1 zu verhindern, wurde GWN immer etwas nervöser.

Wie es für uns gehen kann, war in der 39 min zu sehen, als ein Konter über Olga Kolomiets bei Rubina Kern landete und sie einen Drehschuss von halbrechts an den Pfosten knallte. Sowieso machte unsere russische Spielerin Olga Kolomiets ein überragendes Spiel.
In der Pause wechselten wir Sophia Papadopoulou ein um in der zentralen Schaltstation die Kreise der ebenso überragenden Alina Kapheim einzuengen. Aber bei allem Bemühen, sie ist nicht wirklich zu stellen. Aber zumindest konnten wir sie etwas vom Tor weghalten.
Ein nächster sehr guter Konter überraschte Neukölln sichtlich. Olga Kolomiets ging mit Tempo Richtung Tor und konnte kurz vorm Torschuss nur unsanft im Strafraum von den Beinen geholt werden.

Mutig nahm Anela Zakomac den Ball und vollendete sehr sicher zum 1:0 (58). Was nun folgte war ein Anrennen der Neuköllnerinnen auf das Lichtenberger Tor und es gab immer wieder brenzlige Szenen. Die beste Chance waren ein Ball der an unserem linken Innenpfosten landete, aber hinter Torhüterin Angie Lamprecht wieder aus der Gefahrenzone rollte.

Auch in der Nachspielzeit mussten die 47iger Fans nochmal die Luft anhalten, als ein Ball quer durch unseren Strafraum segelte und Angie Lamprecht sich vor der einschussbereiten Spielerin den Ball schnappte. Da die Neuköllnerinnen dabei fiel, fürchtete ich, das es auch hier einen Elfmeter gibt. Aber der ruhig und souverän leitende Schiri Bleich entschied auf weiterspielen.

Es gab auch eine sehr lange Nachspielzeit, diese überstanden wir dann aber schadlos bis zum endgültigen Abpfiff. Dann konnten die 47igerinnen den ersten Sieg feiern.

Bei GWN gab es natürlich hängende Köpfe. Sie haben ja nicht wirklich was falsch gemacht, eben nur kein Tor geschossen. So wie in der Vorwoche schon gegen Stern. Das ist bitter, wird sich bei dem Potential aber bald ändern.

Für uns kann das Fazit nur lauten, das wir es wirklich schaffen mit einem guten Matchplan und viel viel Engagement Punkte zu holen um uns Schritt für Schritt vom Tabellenende zu entfernen. Und nur darum kann es ja vorerst bei uns gehen.

Am Ende auch wieder der Dank an unsere Zweite, sie borgten uns heute mit Robina Gläßer und Kristin Peickert wieder zwei Spielerinnen, die sie heute im Spiel gegen Friedrichshagen selber sehr gut hätten gebrauchen können.

Zuschauer bei bestem Wetter im Zoschkestadion: Ca 50, bei freiem Eintritt

Tor: 1:0 (58.) Zakomac durch Foulelfmeter an Kolomiets

Lichtenberg 47: Angie Lamprecht – Anela Zakomac, Jessi Beier-Albrecht, Dashne Ahmed, Steffi Hering, Anna Geppert, Annika Lenz, Sandra Müller (79. Kristin Peickert), Robina Gläßer (46. Sophia Papadopoulou ), Olga Kolomiets, Rubina Kern (87. Mona Aping)

Jens-Uwe Ludwig

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