Lichtenberg 47

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Frauen: 7. Punktspiel: Lichtenberg 47 – SV Pfefferwerk 2:0 (0:0)

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Frauen: 7. Punktspiel: Lichtenberg 47 – SV Pfefferwerk 2:0 (0:0)

Ganz enges Spiel

Erster gegen Zweiter. Da braucht man als Trainer nicht mehr viel motivieren, zumal wir im letzten Jahr bei Pfefferwerk unseren Aufstieg verschenkt haben. Trotzdem mussten wir die Aufstellung den Gegebenheiten anpassen, da mit Olga unsere Abwehrchefin fehlte und Mona mit Oberschenkelproblemen nicht trainieren konnte und deshalb auch nicht von Beginn an spielte.


Das Spiel zeigte von der ersten Sekunde an ein sehr hohes Tempo für Bezirksligaverhältnisse, das ging manchmal allerdings zu Lasten der Qualität.
Insgesamt erspielten wir uns sicher ein ganz kleines Übergewicht bis zur Halbzeit, hatten einige sehr gute eigene Chancen, mussten uns aber andererseits auch bei Jacqui bedanken, die zwei Schüssen klasse hielt.
Pfefferwerk hatte zweimal Glück, erst als die Torhüterin außerhalb des Strafraums Hand nahm und die Schiedsrichterin „nur“ Freistoß gab (ganz strenge Schiris hätten vielleicht sogar rot gegeben) und als bei einer weiteren Gelegenheit der Ball von einer Feldspielerin grade noch von der Linie gekratzt wurde.
Mit dem 0:0 ging es in die Pause und es war klar, dass sich bei diesem Abnutzungskampf das Team durchsetzen wird, welches es schafft in Führung zu gehen.
Das gelang uns in der 55 Minute durch Mona. Mit ganz viel Glück (die Schiedsrichterin wertete einen zurückgespielten Ball als Rückpass auf die Torhüterin) und ganz viel Geschick (Annika und Mona erfassten die Situation am allerschnellsten) konnten wir diesen indirekten Freistoß verwerten.
Damit kippte das Spiel zu unseren Gunsten. Pfefferwerk haderte (wäre mir genauso gegangen) und wir konnten das ausnutzen und setzten in der 63 Minute durch Sharon das 2:0 nach. Auch hier halfen die Gäste mit, denn die sehr aufmerksame Sharon fing einen suboptimalen Abstoß ab und knipste sehr cool ein.
Nicht schlecht für eine 17jährige. Kurz danach gelang uns sogar noch ein weiterer Treffer, dieser wurde aber zurecht abgepfiffen, da Mona der Ball vorher leicht gegen die Hand sprang.
Im Rest des Spieles ging es nur noch darum, dieses für uns so kostbare Ergebnis nach Hause zu bringen.
Da dies den Mädels gelang, war der Jubel nach dem Schlusspfiff groß.
Als Fazit bleibt die Erkenntnis, das wir ganz gut aufgestellt sind, und aus Fehlern des letzten Jahres gelernt haben. So freuen wir uns auch über diesen schmutzigen Sieg gegen einen sehr starken Gegner.
Vor dem Spiel trat noch unsere nachgemeldete Kleinfeldmannschaft gegen Ajax Eichwalde an. Das war allerdings noch ein Testspiel, welches wir durch ein Tor von Isabell Müller mit 1:0 gewinnen konnten. Unabhängig vom Ergebnis war es toll zu sehen, das wir mit einer guten Mischung von Jung und Alt (sorry) eine gute Truppe am Start haben.

Li 47:  Jacqueline Riebe – Sophia Papadopoulou, Laura Orphal, Kristina Vasic, Samantha Dauth – Rike Langweg (Miriam Orphal), Annika Lenz, Steffi Burgdorff – Sandra Müller (Sandra Brämer), Sharon Temblowski, Shalina Lüer (Mona Aping)

 

Jens – Uwe Ludwig

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