Lichtenberg 47

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Großfeldfrauen: Askania Cöpenick- Lichtenberg 47 2:1 (2:1)

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Großfeldfrauen: Askania Cöpenick- Lichtenberg 47 2:1 (2:1)

Erste Saisonniederlage

Heute mussten wir die erste Niederlage in dieser Saison hinnehmen. Ungerechtfertigt ist der Sieg der Köpenickerinnen aber nicht. Bereits im Hinspiel hatten wir mit dem bissigen Gegner große Schwierigkeiten und konnten unsererseits etwas glücklich mit 2:1 gewinnen. Heute war es genau umgedreht. Mehrere Faktoren waren heute ausschlaggebend:
Aus Trainersicht der entscheidende Nachteil für unsere Frauen war, dass das letztes Pflichtspiel vor 3 Wochen gegen Spandau stattfand. Damit waren die Frauen völlig aus dem Rhythmus, und unsere spielerische Leichtigkeit, die sonst das Markenzeichen ist, ging heute völlig ab. Dabei nahmen wir das Spiel gut an und begonnen ordentlich. Nach 9 Minuten kam Askania das ersten Mal vor unser Tor und bekamen eine Ecke zugesprochen. Es gelang unserer Frauen Großfeldmannschaft nicht, den Ball zu klären und im Nachschuss fiel das 1:0. Damit machten wir den Gegner erst stark, denn nun spielten sie viel selbstbewusster als davor. Das Spiel war nun nicht schön, aber sehr intensiv, vor allem körperlich. In dieser Phase gelang es den Lichtenberger Frauen praktisch nicht, in den Strafraum zu kommen. Einmal war Annika zentral allerdings durch und allein auf dem Weg zum Tor, als sie in den Strafraum eindrang wurde sie mit einem klaren Foul gestoppt. Ob es im Strafraum oder knapp außerhalb war, war aus Sicht des Trainerteams nicht klar zu erkennen. Der Schiri gab erst Elfmeter, aber auf Proteste der Gastgeberinnen hin verlegte er den Freistoß genau auf die Strafraumgrenze: nur mal unter uns, diese gehört auch zum Strafraum! Noch unklarer war allerdings, dass es keine Rote Karte gab, denn diese ist ja den Regeln nach zwingend vorgeschrieben und wäre absolut gerechtfertigt gewesen. Der Freistoß selber ging dann ganz knapp am Pfosten vorbei. Fünf Minuten später standen wir bei einem Einwurf des Gegners in deren eigenen Hälfte ohne genügende Tiefenstaffelung und konnten nicht verhindern, dass danach der Ball hoch über unsere letzte Reihe gespielt wurde. Auch hier waren wir nicht vom Glück begünstigt, da die Askaniaspielerin mutterseelenallein und vor allem klar im Abseits stand. Beim Schuss war Jacqui im Tor dann völlig machtlos und es stand 2:0. Das machte es für unsere Lichtenberg 47er Frauen nicht leichter. Aber kurz vor der Halbzeit stand das Glück auch einmal auf unserer Seite. Ein Laufduell zum Ball in unserer eigen Hälfte konnte Sam gegen die gegnerische Stürmerin für sich gewinnen und schlug den Ball aus vollem Lauf aus der Gefahrenzone. Der Ball flog über Freund und Feind Richtung Tor, war aber an sich völlig ungefährlich. Trotzdem sprang er vor der Torhüterin auf und weil sie sich dabei völlig verschätzte über sie ins Tor. Sehr kurios. Aber trotzdem gelang uns kein weiteres Tor, obwohl sich zB. Mona eine tolle Chance erarbeitete, aber die Keeperin den Heber grade noch so halten konnte.

Warum es uns dann und in der gesamten zweiten Hälfte nicht mehr gelang das Ergebnis zu unseren Gunsten zu verändern ist schnell erzählt. Wir rannten unermüdlich an, waren dabei aber zu verkrampft, um die resolut kämpfenden Gegnerinnen spielerisch zu überwinden. Insgesamt sprangen nur drei gute Chancen heraus, aber das war zu wenig. Bei Kontern mussten wir dann auch wiederum sehr auf der Hut sein, aber auch hier fiel kein Treffer. So müssen wir am Ende konstatieren, dass heute mehrere Kleinigkeiten nicht stimmig waren, und wir trotz Anstrengung jeder einzelne Spielerin das Glück nicht erzwingen konnten. Ein guter, kampfstarker und engagierter Gegner tat ein Übriges dazu.

Aber auch Positives gab es: Steffi Hering kam nach knapp zweijähriger Fussballabstinenz durch die Geburt ihrer süßen Tochter zu ihrem ersten Einsatz für uns. An ihr werden wir noch viel Freude haben.

Lichtenberg 47:
Jacqueline Riebe, Samantha Dauth, Steffi Hering, Rike Langweg, Leonie Vetter, Steffi Burgdorff, Annika Lenz, Miriam Orphal, Mona Aping, Jessi Storbeck (Sandra Müller), Sharon Temblowski (Isabel Müller)
Ohne Einsatz blieb Anna Geppert.

Danke auch an die Zahlreichen Zuschauer die uns unterstützten.

Jens Uwe Ludwig

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