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Boxen: Niederlage gegen Ogogo und Kampfgericht

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Boxen: Niederlage gegen Ogogo und Kampfgericht

Der Berliner Boxer Stefan Härtel hat eine Medaille verpasst. Im Viertelfinale des olympischen Turniers unterlag der 24 Jahre alte Mittelgewichtler in London dem Briten Anthony Ogogo umstritten mit 10:15 Punkten.Bei einem Sieg und dem damit verbundenen Einzug ins Halbfinale wäre Härtel mindestens Bronzemedaillengewinner gewesen. Sein Bezwinger Ogogo kämpft nun gegen den Brasilianer Esquiva Falcao um den Einzug ins Finale. An Härtel ging die lautstarke Kulisse in der Halle 2 des Londoner Messekomplexes weitgehend spurlos vorbei, nicht aber an den Punktrichtern. Die werteten alle Runden für den Briten, obwohl Härtel mindestens die zweite klar gewonnen hatte. «Durch das Publikum haben sich die Punktrichter wohl gemüßigt gefühlt, für den Engländer zu werten», sagte Härtel, der sich schon in der ersten Runde eine schmerzhafte Verletzung an der rechten Hand zugezogen hatte. Bundestrainer Valentin Silaghi wollte aber nicht von einem Fehlurteil sprechen. «Ogogo hatte Heimrecht», meinte er vielsagend. «Aber wir haben eine tolle Leistung von Stefan gesehen.» Härtel war der letzte deutsche Boxer im Turnier. Im Achtelfinale war für den Berliner Halbschwergewichtler Enrico Kölling Endstation; bereits in der ersten Runde schieden Superschwergewichtler Erik Pfeifer und der Wolfsburger Weltergewichtler Patrick Wojcicki aus. Übernommen von stern.de

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