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Berlin-Liga-Mannschaft: Mit viel Kampf und Krampf zum 1:0 gegen TSV

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Berlin-Liga-Mannschaft: Mit viel Kampf und Krampf zum 1:0 gegen TSV

li47-rudow-ergAm Ende gab es viele Zuschauer, die erst einmal durchpusten mussten. Der Sieg unserer 47er hing, gerade in den Schlussminuten, am seidenen Faden. Danny Kempter hielt mit einer Glanzparade in der Nachspielzeit die drei Punkte fest. In weiten Teilen des Spiels war von Berlin-Liga tauglichen Fußball nicht viel zu sehen, beiden Mannschaften merkte man die Winterpause deutlich an. Viele Ungenauigkeiten im Passspiel hüben wie drüben.

Die Gäste traten von der ersten Minute recht forsch auf, stellten die Räume für Lichtenberg 47 sehr eng und ließen den Gastgeber somit gar nicht richtig ins Spiel kommen. Da auch die Laufbereitschaft im Mittelfeld unserer 47er nicht besonders hoch war, wurden die Bälle oftmals weit nach vorne geschlagen. Rudow kam zwar nicht zu großen Chancen aus dem Spiel heraus, aber die sich bietenden Freistöße waren brandgefährlich.

In der 19. Minute erlöste Sebastian Creutzberg die 47er Fans mit einem wuchtigen Kopfball zur 1:0 Führung. Uwe Lehmann legte eine Ecke maßgerecht auf. In der Folgezeit übernahm 47 das Zepter, viel ansehnlicher wurde es aber trotzdem nicht. In der 45. Minute noch zwei Riesenchancen für Lichtenberg 47. Sebastian Reiniger setzte den Ball an die Lattenunterkante, Alexander Schadow blieb mit seinem Nachschuss in der Rudower Abwehr hängen.

Kurz nach dem Seitenwechsel bot sich für Marcel Schreck die Chance zur Vorentscheidung, doch Gästekeeper Ottho konnte parieren. Nun hatte Lichtenberg 47 deutliche Feldvorteile, Rudow setzte auf Konter, konnte diese aber nicht ordentlich zu Ende spielen, somit ging zu diesem Zeitpunkt wenig Gefahr von den Gästen aus. Ab der 60. Minute änderte sich dieses Bild ein wenig. Der Druck der Gäste nahm ein wenig zu und 47 sah sich eher als die Mannschaft, die auf Konter setzte. So gelang es dem eingewechselten Moussa Doumbia sich auf der rechten Seite energisch durchzusetzen, aber Ottho nahm im den Ball in der letzten Sekunde vom Fuß.

Die Gäste kamen nun auch zu ein paar Chancen, ein Schuss von Hoffmann strich am Tor nur Zentimeter vorbei (70.) und nur 60 Sekunden später parierte Kempter einen Kopfball von Cuhls.

Ähnlich wie im Hinspiel nahm der Druck der Rudower von Minute zu Minute zu und in der Nachspielzeit war es Danny Kempter, der die drei Punkte festhielt.

Statistik:

Lichtenberg 47: Kempter – Götze, Reiniger, Creutzberg, Jacobeit – Englert (75. Borchardt), Lehmann, Zimdahl (46. Bandermann) – Wagener – Schreck, Schadow (62. Doumbia)

SC Staaken: Ottho – Beier, Cuhls, Adakli (82. Naumann), Kzionzek – Simon (70. Schlüter), Hoffmann, Holtz – Osinski, Jacobs (60. Mohra) – Wittmann

1:0 (19.) Creutzberg

SR: Richter (Union Südost); z.Z. 81

Gelbe Karten: Götze, Wagener – Wittmann, Holtz

Rote Karte Mohra (85.)

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